USA -Explore the West, 12. Tag: Page – Monument Valley – Kayenta

Heute gab es für den Morgen drei Alternativen.

1. Treffpunkt 7:30 Uhr und Besuch des Lower Antilope Canyon, dazu hat sich aber niemand eingefunden.

2. Kleine Wanderung mit Blick zum Lake Powell. Treffpunkt 8:30 Uhr. Dieser Wanderung habe ich mich mit 7 anderen angeschlossen.

3. Ausruhen bis 10 Uhr ;-).

Also, um 8 Uhr schnell zum Frühstück gehüpft, ein paar Waffeln und ein Müsli mit Joghurt gegessen und los ging es. Wir mussten ca. 10-15 Minuten mit dem Auto fahren. Danach hatten wir ca. 40. Minuten Zeit zu laufen und ein paar Blicke auf Lake Powell zu werfen. Hier ein paar Fotos davon:

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Vor lauter Fotos schießen haben wir fast die Zeit vergessen und mussten uns spurten und die Abkürzung über den Hügel nehmen.

Zurück am Hotel haben wir nur noch schnell die Koffer geschnappt und wieder ging es auf die Strasse. Erst noch schnell beim Supermarkt vorbei Mittagessen besorgen. Ich habe mir noch einen Pumpkin Spiced Latte bei Starbucks gegönnt. War gar nicht schlecht, aber die Preise hier in USA sind echt der Wahnsinn. Das Geld geht nur so weg.

On the road again, 3 Stunden Busfahrt zum Monument Valley. Ich habe mir die Zeit im Bus etwas mit meinem Ebook-Reader vertrieben. Und zum ersten mal ist uns ein Haus auf der Strasse begegnet (auf jeden Fall das erste, dass ich bemerkt habe). Ein LKW und auf der Tragfläche wurde ein ganzes Haus transportiert. Schon so oft davon gehört, jetzt auch live gesehen. Foto hab ich auf die Schnelle leider nicht hinbekommen. Weiter ging’s, wieder hatten wir eine Stunde Zeitverschiebung. Was für ein Hin und Her ;-).

Von Arizona kamen wir wieder nach Utah. Monument Valley liegt genau auf der Grenze.

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Im Monument Valley angekommen hatten wir erst mal noch ca. eine Stunde Verweilzeit zum Mittagessen, Gift Shop besuchen oder Fotos machen. Sofort war ich von dieser einzigartigen Kulisse, die man schon in so vielen Filmen gesehen hat, fasziniert und begeistert. Endlich durfte ich auch hier stehen und die Ausblicke auf die beeindruckenden Tafelberge genießen.

Das Wetter war, wie eigentlich schon die ganze Zeit, herrlich. Bei Sonnenschein und blauem Himmel ging es los auf die Jeeptour mit echten Navajos. Und wieder waren wir 60 $ los. Die Jeeptour war echt ein Erlebnis. Die Jeeps waren eigentlich wieder eher Transporter, bei denen wir ungefähr zu Zehnt auf der Tragfläche gesessen haben. Wir wurden ganz schön durchgeschüttelt und Staub einatmen war mal wieder angesagt. Es ging von Schlagloch zu Schlagloch und das ganze glich fast einer Achterbahnfahrt ;-). Aber schon bald folgten die ersten Fotostopps und Erläuterungen durch die Navajos. Hier ein paar Eindrücke für Euch:

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Wir fuhren weiter durch das Navajo-Land. Beim nächsten Stopp befanden sich mehrere Stände mit Indianerschmuck. Ich habe mir dann gleich eine neue Kette gekauft, da ich meine aus Versehen im zweiten Hotel hatte liegen lassen. Und so konnte ich auch gleich die Indianer ein wenig unterstützen. Die Verkäufer waren alle Navajos die in diesem Park leben.

Ebenso war dies eine schöne Fotolocation. Eine Menge Fotos wurden gemacht, auch wieder lustige Hüpffotos und ich hab endlich mal meine Mainz 05-Flagge ausgepackt ;-). Eine Mitreisende und ich konnten es uns auch nicht verkneifen, für 5 $ Fotos auf einem Pferd vor dieser Kulisse machen zu lassen. Die sind glaube ich ganz witzig geworden und auch mit diesem Geld konnten wir die Navajos ein wenig unterstützen.

Beim nächsten Stopp bekamen wir interessante Felszeichnungen zu sehen, die schon über 800 Jahre alt sind. Der Navajo erläuterte uns die Hintergründe, ließ uns an dieser Stelle das Echo ausprobieren und vergnügte uns mit seinem Flötenspiel.

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Weiter ging es über die holprigen Wege. Ich hätte immer weiter durch diese herrliche Landschaft fahren können. Wir kamen vorbei an Hogans, die traditionellen Wohnhäuser aus Lehm. Unsere Reiseleiterin berichtete, dass bei anderen Reisen teilweise eine Nacht in diesen Hogans mit den Indianern verbracht wird. Ist bestimmt auch interessant.

Der nächste Halt hielt dann das Abendessen für und bereit. Die Navajos bereiteten uns Navajo Taccos frisch zu. Es handelt sich dabei um ein Tacco, der mit Bohnen mit Fleisch oder alternativ auch nur Bohnen und weiteren Beilagen (u. A. Salat, Käse, Oliven) belegt ist.

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Als Nachtisch gab es die gleichen Taccos, dieses Mal aber mit Honig oder Zucker oder Zimt.

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Auch von diesem Picknickplatz aus gab es wieder gute Fotolocations.

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So langsam setzte die Dämmerung ein und wir machten uns wieder auf den Weg. Die Tafelberge wurden nun in noch schöneres Licht getaucht und zurück am Parkplatz konnten wir dann noch einen Moment die Sonnenuntergangsstimmung genießen.

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In unserem Hotel Kayenta Inn in Kayenta kamen wir dann so gegen 20 Uhr an. Ich bin nochmal schnell zum Gift Shop gehüpft. Als ich wieder gehen wollte sind ein paar Mitreisende noch ein Glas Wein (haha) trinken gegangen und ich habe mich angeschlossen. Ich habe mich allerdings für ein Eis entschieden. Das war auch gut so. Gleich bei der Bestellung kam der Hinweis, dass der Wein ohne Alkohol ist. Indianerland halt, ne. Trotzdem wurden 2 Weißwein und 2 Rotwein für je 5 $ bestellt. Ich genoss mein Eis und amüsierte mich über die Gesichtsausdrücke der anderen beim Testen dieses herrlichen Weines :-D. Ich hab dann auch mal probiert und das ging gar nicht. Bäh.

Nun ist der Tag schon wieder rum. Dass Monument Valley der Lieblingsplatz unseres Guides ist, kann ich gut verstehen. Es war ein tolles Erlebnis.

Tja, morgen wäre eigentlich Grand Canyon an der Reihe, es heißt mal wieder „Road closed“ und somit steht Alternativprogramm an. Und der Artikel ist jetzt auch für heute closed.

5 Gedanken zu „USA -Explore the West, 12. Tag: Page – Monument Valley – Kayenta

    • Die Fotos mit der Fahne sind mal wieder auf der anderen Kamera, wie ungefähr 2000 andere Fotos auch. Das wird lustig die auszusortieren. Da sind aber hoffentlich ein paar richtig schöne Postkartenbilder dabei.

  1. Wieder tolle Aufnahmen.Aber auch ich habe ein Bild mit dem 05 Schal vermisst.Es scheint trotz allen Änderungen der Reise eine erlebnisreiche Zeit zu sein.

  2. Jeep-Tour durchs MV..herrlich.. und den roten Staub wäscht Du dir noch zwei Tage später von der Haut..
    Herrlich aber auch, dass es da jetzt so leer aussieht. Ich musste dauernd Lücken zwischen den Besuchern oder den Autos abpassen, um einigermaßen vernünftige Fotos zu machen.

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