Namibia – 21. Tag Nhoma – Waterberg

Heute hatten wir wieder eine weite Fahrt vor uns. Erst mal mussten wir wieder die 40 km Seitenstraße überwinden, um zur Hauptstraße zu kommen. Dann fuhren wir nach Grootfontein zum Einkaufen. Hier konnten wir unsere inzwischen spärlichen Lebensmittel wieder auffüllen. Es war alles verfügbar. Rund um das Auto gab es aber viel Bettelei. In den ganzen größeren Städten sollte man sein Auto besser nicht unbeaufsichtigt lassen. In den großen Städten wie Windhoek und Swakopmund hat jeder Parkplatz eine Aufsicht, hier in den etwas kleineren Städten, ist immer jemand von uns am Auto geblieben.

Anschließend ging es weiter zum Waterberg Plateau. Hier mussten wir mehrere Gatter passieren, weil hier oft private Gamefarmen sind, die ihre Grundstücke eingezäunt haben. Meistens saß aber jemand an den Toren und half uns beim Öffnen.

Beim NWR Camp Waterberg angekommen, ruhten sich die anderen erst mal aus und ich machte mich bei großer Hitze auf den Weg, die Umgebung zu erkunden. Nach den vielen Stunden im Auto brauchte ich mal Bewegung. Also folgt ich dem Hauptweg und schaute mir das Restaurant an, welches ein Stück den Berg hinauf gelegen ist. Beim Gebäude handelt es sich um eine alte Polizeistation der Deutschen. Vor dem Gebäude tummelten sich mehrere Warzenschweine.

Auf dem Weg nach oben gab es immer wieder schöne Blicke auf den Waterberg, der sich in der Sonne in vielen unterschiedlichen Farben zeigte.

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Ich schaute mir das Schwimmbecken an und begutachtete noch die  Bungalows, die noch etwas weiter den Berg hinauf liegen. Biegt man den Weg rechts ab, befinden sich dort Bungalows mit Selbstverpflegung, nach links sind die Bungalows mit Verpflegung. Von dort führte mich dann der Forest Trail durch die „Wildnis“ zurück nach unten. Der Weg ging über Stock und Stein und ich musste zwei marode Holzbrücken überqueren. Ganz am Ende begegnete mir noch einem Damara Dik-Dik. Dann machte ich mich wieder auf den Weg Richtung Campingplatz. Vorher kaufte ich noch ein paar Postkarten im Shop am Eingang des Camps. Leider gab es aber keine Briefmarken. Danach machte ich mich als Schreiben und dann war auch schon wieder Zeit, das Abendessen vorzubereiten.

Der Abend endete dann wieder mit UNO, dieses Mal hatten aber leider die Männer die Oberhand.

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