Kambodscha – 5. Tag Battambang

Heute war hauptsächlich ausruhen angesagt. Deshalb haben wir dann auch erst mal bis 9 Uhr geschlafen, und sind um 10 Uhr zum Frühstück gegangen. Dort wurden wir sehr freundlich bedient. Überhaupt sind die Kambodschaner und vor allem auch das Personal hier überaus freundlich. Dann haben wir an der Rezeption unsere Wäsche und vor allem die verdreckten Schuhe in die Reinigung gegeben. 

Im Anschluss erkundeten wir die schöne Gartenanlage unseres Hotels…


Mangos…..

…Bananenstauden….

…ein Reisfeld…

Und danach machten wir es uns dann am Pool gemütlich, den wir ganz für uns alleine hatten. Herrlich. Wir genossen das kühle Nass….


…bestellten uns wieder eine Kokosnuss …


…bis es schließlich nach ca. 3 h wieder heftig zu regnen anfing.


Aber das war nicht so schlimm, weil um 15 Uhr sowieso das nächste Tuk-Tuk auf uns wartete. Wir hatten uns nämlich am morgen spontan entschieden, für den Nachmittag einen Kochkurs bei Nary’s Kitchen zu buchen. 

Dort angekommen entrichteten wir die 10 $ Teilnahmegebühr und lernten die anderen beiden Teilnehmer des Kurses kennen, eine weitere Deutsche, die sogar aus Worms stammt und ein Chinese aus Hong Kong.

Und dann ging es schon mit dem Chefkoch Toot auf den einheimischen Markt die Zutaten kaufen. 


Wieder sahen wir zappelnde Fische, fermentierte Eier, Fleisch von Fliegen umschwirrt und vieles mehr, was dann schon ziemlich andersartig zu unseren Märkten ist.


Die Kokosmilch, die wir benötigten, wurde dann sogar frisch hergestellt. Zuerst gab es eine Maschine, die die Raspeln aus der Nuss geschält hat. Die Raspeln wurden dann in eine weitere Maschine geschüttet, die den Saft aus den Raspeln gepresst hat. Auf der Unterseite der Maschine floss dann die Kokosmilch heraus, die ausgepressten Raspeln kamen an anderer Stelle wieder aus der Maschine und wurden noch zwei weitere Male durchgepresst. Fertig war die frische Kokosmilch.


Und dann konnte der Kurs beginnen. Alle wurden mit Schürzen ausgestattet, die Frauen bekamen noch eine „schöne“ Kovhmütze.


Das waren unsere heutigen Gerichte:

  1. Fish Amok
  2. Fried Spring Rolls (Frühlingsrollen)
  3. Beef Lok Lak
  4. Dessert: Banana + Tapioka + Coconut Milk

Und los ging es…


Und so sah das ganze dann am Ende aus…


Und essen mussten wir das dann natürlich auch selbst 😉. War aber alles lecker. Eine kleine Flasche Wasser gab es kostenlos dazu. Außerdem erhielten wir am Ende auch noch ein kleines Rezeptbuch mit allen Rezepten. Wir werden versuchen, in Deutschland das ganze nochmal nachzukochen. 

Wir fuhren dann mit dem Tuk-Tuk zurück ins Hotel, wo ich mir noch ein Eis gönnte. Danach bestellte ich wieder den leckeren Lemongrass Tee, wobei das Lemongrass dieses Mal wirklich ganz frisch aus dem Garten geholt wurde, wozu aber die Taschenlampe vonnöten war. Und wieder waren mehrere Glühwürmchen zu sehen 😀.

Danach kamen wir noch mit der Hotelbesitzerin ins Gespräch. Sie erzählte uns, dass hier fast alle Kräuter und Gewürze frisch aus dem eigenen Garten kommen. Außerdem holte sie nochmal Lemongrass aus dem Garten und zeigte uns direkt an der Pflanze, was wir machen müssen, um diese auch in Deutschland anpflanzen zu können. Wir werden es ausprobieren. Der Tee ist einfach köstlich.

Schon wieder ist ein Tag vorbei und morgen wird es wieder erlebnisreich.

Gute Nacht.

Kambodscha – 4. Tag Phnom Penh – Battambang

Und es geht noch früher. Heute klingelte der Wecker um 5:30 Uhr. Frühstück und dann wurden wir schon um 7 Uhr mit dem Tuk-Tuk abgeholt und zur Busstation gefahren. Dieser war durch unseren Reiseveranstalter schon vorgebucht, so dass wir schon ein Ticket besaßen.


So viel gibt’s dann zu der Fahrt gar nicht zu sagen. Der Bus war vom Komfort her ganz ok, hat aber keine Toilette und das angekündigte WLAN hat nicht funktioniert. Außerdem war die Klimaanlage wieder viel zu kalt eingestellt. Bei jedem Austeigen traf einen der Schlag.

Die Toiletten unterwegs sahen dann so aus….


Und so sehen hier in Kambodscha die Raststätten aus:


Der Bus hielt öfters Mal an um Leute rauszulassen und nach 6,5 h waren wir endlich am Ziel Battambang, wo auch schon ein Tuk-Tuk-Fahrer auf uns wartete. Es ging weitere 20 Minuten durch die Stadt, die aber eher Provinzstadt ist und überhaupt nichts mehr mit Phnom Penh gemeinsam hat. Und dann kamen wir an unserer schönen Hotelanlage „Battambang Ressort“ an. Eine herrliche Ruhe im Vergleich zu Phnom Penh. 


Und dann haben wir es uns nach der anstrengenden Fahrt richtig gut gehen lassen. Erst eine Runde im Pool schwimmen, dann eine Stunde Ganzkörpermassage für läppische 15 $. Das Hotel bietet keine Massage an, haben uns diese aber gerne in der Stadt bestellt, so dass die beiden Damen ins Hotel kamen und die Massage auf unserem Zimmer stattgefunden hat. Eine Wohltat.

Und beim Abendessen haben wir es uns dann auch nochmal gut gehen lassen. Ich hatte zuerst einen Zitronensaft mit Ingwer und grünes Curry mit Rindfleisch.

Dann habe ich mir noch einen Nachtisch gegönnt: Geröstete Ananas in Rum-Honigsosse und Vanilleeis. Lecker.


Und zu guter letzt gab es dann noch einen Tee aus frischem Lemongras. Dazu noch Limetten. Der Geschmack ist einfach nicht vergleichbar mit Tee aus dem Beutel. Alleine der Duft lässt einem das Herz aufgehen.

Beim Abendessen am Pool habe ich dann auch nach ca. 30 Jahren mal wieder Glühwürmchen gesehen 😀. Gerade letzte Woche hatte ich zuhause noch erwähnt, dass ich seit der Grundschule keine mehr gesehen habe. 

Das war es für heute. Ein weiterer Tag ist vorüber.

Nachtrag: Kleine Story am Rande- Bei der Ankunft im Hotel, die 05er Mütze im Gepäck, liest der Mann am Empfang: Mainz 05. Ich antwortete: ja, das ist ein Fußballverein, der ist nicht so bekannt. Er: Doch, doch, die spielen in der Euroleague. Ich kenne die.