Kambodscha – 12. Tag Kratie

Heute gab es wieder mehr Programm. Um 7:30 Uhr wurden wir von unserem heutigen Guide am Gästehaus abgeholt. Zuerst ging es mit dem Tuk-Tuk zur Fährstation und wir setzten über nach Koh Trong, eine Insel im Mekong. 


Hier war eine Fahrradtour über die Insel, die 7 km lang und 2 km breit ist. Dieses Mal bekamen wir keine Mountainbikes, sondern diese hochmodernen Fahrräder (Leihgebühr 1 $) 😉:


Wir probierten die Bremsen aus, die mehr schlecht als recht funktionierten und dann ging es los.

Hier waren wir wieder mitten im Landleben und konnten den Einheimischen bei der Feldarbeit zuschauen. Zuerst machten wir an einem Reisfeld halt, wo die Bauern gerade bei der Arbeit waren.



Wir fuhren um die Insel und unser Guide vermittelte uns viel Wissen über die Pflanzen und Früchte am Wegesrand. Wir sahen Jackfruits, Mangos, Bananen und vieles mehr. 


Wir machten noch Stop an einem einheimischen Stelzenhaus, wo gerade eine Mutter mit zwei Töchtern Fisch ausnahm.


Ansonsten genossen wir einfach die Natur und die Ruhe hier auf der Insel. Überall wuchsen auch schöne Blumen.


Manchmal winkten uns wieder ein paar Kinder zu. Allerdings war es auch wieder ziemlich matschig, was mit Mountainbike schon schwer war, so dass es sich mit den heutigen Drahteseln noch schwieriger gestaltete. Wir kamen noch an einem Homestay vorbei und schauten und am Ende noch eine Pagode an, die aber ziemlich runtergekommen ist. Dann waren wir wieder an der Fährstation. Hier befindet sich sogar eine Schule. Für die weiterführende Schule muss aber mit der Fähre übergesetzt werden, was wir jetzt auch taten. Gegen 10:45 Uhr waren wir zurück am Gästehaus und hatten bis 13 Uhr Zeit zum Ausruhen. Meine Empfehlung: Einen Besuch auf Koh Trong sollte niemand auslassen, der Kratie besucht.

Um 13 Uhr ging es dann mit Guide zum Phnom Sombok, ein kleiner Hügel, auf dem sich ein Wat mit aktiver Gemeinde befindet. 


Und kam hier alles ein bisschen runtergekommen vor und der lt. Lonely Planet schöne Blick auf den Mekong war eher durch Bäume versperrt. Den Ausflug hierher fand ich nicht ganz so lohnend.

Aber weiter ging es zu den Irrawaddy-Delphinen. Diese Leben in nur noch kleiner Anzahl im Mekong (ca. 85). Sie haben eher einen runden Kopf und nicht so ein spitzes Maul wie die gewöhnlichen Delphine.

Unser ursprünglicher Plan mit den Kajaks dorthin zu fahren konnte leider nicht umgesetzt werden, da die Touren erst ab November stattfinden, momentan ist es noch zu gefährlich. Also fuhren wir mit dem Motorboot. In dem Gebiet, dass wir besuchten leben ca. 25 Delphine. Als wir ankamen waren schon weitere Boote anwesend. Der Motor wurde ausgestellt und schon bald bekamen wir Delphine zu Gesicht. Da diese aber nicht wie andere Delphine aus dem Wasser springen, war meistens nur in ca. 50 m Entfernung eine Schwanzflosse oder mal kurz der Körper zu sehen. Deshalb gibt es auch keine Fotos, das war einfach mit dem Handy nicht möglich. Einmal tauchte noch ein Delphin etwas näher auf, aber dann ging es nach einer Stunde auch schon wieder zurück.


Auf der Rückfahrt mit dem Tuk-Tuk kamen wir dann noch an diesem Essensstand vorbei, an dem unser Tuk-Tuk-Fahrer zugriff…


… hier wurde übrigens grade Hund gegrillt. 

Später liefen wir nochmal zum Fähranleger und suchten das Café „Red Sun Falling“ eine Empfehlung aus dem Lonely Planet. Björn hatte einen Kaffee, einen Khmer Tee und einen Orangensaft und ich habe, nachdem der Avocado Milchshake so lecker war, mir gleich noch einen mit Kaffee-Kokosnuss hinterher bestellt. Beide kann ich sehr empfehlen. Und die Preise waren auch echt niedrig. Der Tee hat z. B. 0,50 $ gekostet. Auf dem Rückweg kauften wir noch neues Wasser und nahmen wieder im Restaurant im Le Tonle Platz. Ich hatte gebratenen Ingwer mit Hühnchen und Reis. Leider ist niemand von unserer netten Gesellschaft vom Vorabend mehr aufgetaucht, so dass wir Koffer packten und dann mal um 22 Uhr im Bett lagen.

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