Island – 7. Tag Akureyri – Myvatn

Nach dem Frühstück machten wir uns gegen 10 Uhr auf den Weg. Der Himmel war im Vergleich zum Vortag aufgeklart und die Sonne schaute hin und wieder mal hervor. Dies hielt aber leider nicht lange an und es fing wieder an zu Regnen.

Erster Stopp war dann am Godafoss, wie der Name schon sagt, wieder ein Wasserfall.

An den meisten Stationen heute hätte man meinen können, ganz China ist in Island unterwegs….

Wir hielten uns hier gar nicht lange auf und setzten unseren Weg in Richtung Myvatn fort. Am Südostufer des Sees hielten wir an den Scheinkratern von Skutustadir. Ein kurzer Besuch im Souvenirläden, wo es aber von Chinesen wimmelte. Leider regnete es immer noch. Hier war ein kleinerer und ein größerer Rundgang möglich, wir entschieden uns für den kleineren.

Nach einer kurzen Weiterfahrt kamen wir zum Lavafeld Dimmuburgir. Hier wimmelte es wieder von Reisebussen.

Hier gab es wieder verschiedene Rundwanderwege. Wir entschieden uns für den einstündigen Rundgang. Hier war nicht ganz so viel los, wir auf den kurzen Rundgängen, die 10 oder 20 Minuten dauerten. Richtig Ruhe hätte man aber trotzdem nicht. Also versuchten wir uns an einem weiteren Pfad, der mit „schwieriger Weg, nicht gewartet“ ausgeschildert war. Und siehe da, nun waren wir wieder völlig alleine, kamen direkt an die Lavaberge heran und konnten die Natur genießen. Und diesen Weg als schwer zu bezeichnen, war mal völlig übertrieben. Es war ein ganz normaler Wanderweg, ein bisschen über Stock und Stein. Ausgeschrieben war er mit 1,5 h, ich glaube, wir waren in höchstens 45 Minuten durch.

Wie Ihr seht, kam zwischenzeitlich die Sonne wieder hervor.

Als wir zurück zum Parkplatz kamen, gab es dann noch schöne Ausblicke Richtung Myvatn.

Danach kam die Sonne dann noch richtig zum Vorschein und somit entschieden wir uns kurzerhand ins Myvatn Nature Bath zu gehen. Das Myvatn Nature Bath ist die kleinere Ausgabe der Blauen Lagune und auch ein bisschen billiger. Trotzdem ist man hier auch mit 4300 ISK pro Person dabei. Aber ich glaube, wenn man in Island ist, muss man das wenigstens einmal mal gemacht haben.

Die Außentemperatur schwankte zwischen 13 und 15 Grad, das Wasser hatte so um die 40 Grad. In einem weiteren Becken war es etwas kühler. So ließen wir uns rund zwei Stunden einfach ein bisschen treiben. Ein Geo-Dampfbad gab es auch noch, was sehr gut getan hat. Nach einem netten Plausch mit einer deutschen Familie machten wir uns gegen 18:30 Uhr dann wieder auf den Weg zu unserer Unterkunft.

Auf dem Weg dorthin habe ich dann noch dieses Foto eingefangen, als wir das Tal hinunterfuhren und das Licht gerade herrlich einfiel.

Bald darauf kamen wir dann auch schon bei unserer Unterkunft für die nächsten 3 Nächte an: Das Gästehaus Brekka liegt im Tal Adaldalur.

Wir befinden uns hier schon auf halbem Weg nach Husavik. Das Haus machte sofort einen guten Eindruck und die Angestellte an der Rezeption war sehr zuvorkommend. Kaffee und Tee steht kostenlos zur Verfügung. Wir blieben dann auch gleich im Restaurant zum Essen. Hier kamen wir zuerst mit einem Deutschen ins Gespräch, der nach Australien ausgewandert ist. Nach Island hatte er eine 50stündige Anreise. Oh mein Gott. Danach hatten wir noch ein nettes Gespräch mit einem älteren deutschen Ehepaar, das auf der Ringstraße unterwegs ist. Ich gönnte mir noch ein Eis und dann suchten wir unser Zimmer auf. Und stellten fest, dass wir dieses Mal ein eigenes Badezimmer haben. Wunderbar.

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