Island – 9. Tag Namaskard und Kafla

Heute stand ja eigentlich Askja auf dem Plan. Das wäre die schwierigste Piste des Urlaubs gewesen. Leider war das Wetter weiter bescheiden, Regen und Nebel. Somit entschieden wir uns gegen diese Tour. Wir frühstückten erst mal in Ruhe und wussten nicht so richtig, was wir jetzt stattdessen machen könnten bei dem Wetter. Somit ruhten wir uns bis 12 Uhr noch ein bisschen aus und entschlossen uns dann zum Namasfjall zu fahren, der nach nur ca. 40 km erreicht wurde.

Hier blubberte und rauchte wieder der ganze Boden. Ich finde das einfach unheimlich faszinierend und beeindruckend. Inzwischen hatte es auch aufgehört zu regnen.

Anschließend entschieden wir uns auf den Namasfjall hinaufzusteigen. Auf ziemlich steilen Wegen ging es bergauf. Ich denke, der Aufstieg hat ca. 30-40 Minuten gedauert. Oben angekommen, erwarteten uns herrliche Ausblicke. Und wieder unendliche Weiten drumherum.

Wir liefen den Berggrat entlang und stiegen auf der anderen Seite des Berges wieder hinab.

Inzwischen lugte auch immer mal wieder die Sonne hervor. Aber kalt war es heute, so um die 6 Grad. Da das Wetter jetzt besser war, entschieden wir uns weiter in den Kafla-Nationalpark zu fahren. Zuerst führte unser Weg zum Viti-Krater mit seinem herrlichen blauen Wasser.

Wir liefen den Wanderweg am Kraterrand entlang. Hier war es aber sehr matschig und die Wanderschuhe waren angesagt. Dann trafen wir auch noch andere Gäste aus unserer Unterkunft, mit denen wir am Vorabend ins Gespräch gekommen waren.

Oberhalb des Kraters dampfte es und toste es. Hier befand sich ein Kraftwerk an einem weiteren Krater.

Wir umrundeten den Vitikrater und hatten immer wieder tolle Ausblicke oder brodelnden Boden.

Unweit des Viti-Kraters war ein weiterer Parkplatz, von dem aus der Weg zum Leirhnjukur (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Leirhnjúkur) führte, einem noch aktiven Vulkan. Das letzte Mal war er zwischen 1975 und 1984 aktiv. Ein Fußweg führte uns dorthin. Und wieder trafen wir unsere „Nachbarn“.

Von dort führte der Weg weiter in ein riesiges Lavafeld. Willkommen in Mittelerde 😃. Leider geben die Fotos die Stimmung mal wieder nicht richtig wieder. Überall zog der Rauch wie Nebel über das Lavafeld. Alles wirkte so unwirklich und wie im Märchen.

Und dann machten wir uns wieder auf den Heimweg. Hier ergaben sich nochmal ein paar schöne Fotomotive.

Wir kamen gegen 19 Uhr an und suchten wieder das Restaurant auf. Die Bohnensuppe war genauso lecker wie die Kürbissuppe zwei Tage zuvor. Dieser Geselle war auch jeden Abend zugegen.

Nach dem Essen setzten wir uns dann nochmal mit dem netten Pärchen zusammen und ließen den Abend ausklingen….

….bis die Bedienung kam und sagte, dass gerade Nordlichter zu sehen waren. Wir also nix wie raus. Noch schnell warme Klamotten angezogen und dann gingen wir auf Aurora-Jagd und harrten wir der Dinge. Wir haben sie dann auch wirklich zu sehen bekommen, wenn auch nur ganz schwach. Faszinierend. Mit der Kamera war aber leider nichts zu machen.

Somit hatten wir am Ende trotz ausgefallener Askja noch einen herrlichen Tag.

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