Lofoten – 09.07.2018 – 14. Tag: Wanderung auf die Matmora

Heute war wieder um 09:30 Uhr Startzeit. Die letzte 3-Stiefel-Wanderung stand an: Matmora. Diese wurde bei anderen Reiseanbietern als die Königstour angepriesen. Herrliche Ausblick, aber auch viele Höhenmeter. Beim letzten Aufstieg bis zum Gipfel sollten uns auf einem Kilometer 400 Höhenmeter erwarten. Somit war mir im Vorfeld schon ein bisschen mulmig zumute.

Zuerst fuhren wir mit dem Bus ca. 35-40 Minuten zum Startpunkt der Wanderung. Unterwegs regnete es. Die Temperaturen lagen so bei 9 Grad, bei der Ankunft hatte der Regen nachgelassen. Und los ging es…

Der Weg ging gleich stetig aber gemächlich bergan, was zum Warmwerden sehr angenehm war. Nicht gleich von Beginn so steile Anstiege wie bei einigen anderen Wanderungen. Auch der Untergrund war dieses Mal sehr angenehm. Schnell gewannen wir an Höhe.

Und es dauerte gar nicht lange, bis wir eine Hochebene erreichten und die Pfade dann wieder flacher wurden.

Hier machten wir erst nochmal Rast und dann begann der angekündigte, steile Aufstieg. Ehrlich gesagt, ist er mir aber gar nicht so schwergefallen, da die Wegbeschaffenheit so gut war, auch wenn es immer mal wieder durch Geröllfelder ging. Wir hatten aber noch schöne Ausblicke.

Aber dann liefen wir direkt in den Nebel hinein und es wurde echt kühl.

Nach insgesamt 2 h kamen wir an der Gipfelspitze an. Lt. unserem Guide war noch keine andere Gruppe vorher so schnell dort oben. Von Ankunft der ersten Person, die oben angekommen war bis zur Ankunft der letzten Person hat es auch höchstens zehn Minuten gedauert. Die angekündigten tollen Ausblicke blieben uns aufgrund des dichten Nebels leider verwährt.

Trotzdem machten wir am Gipfel nochmal Rast, aber dann setzte schnell das Frieren ein. Somit gingen wir alsbald weiter. Der Nebel blieb dicht. Auf dem Weg musste noch eine Engstelle passiert werden, die nichts für Leute mit Höhenangst war, trotzdem haben alle es geschafft.

Es gab dann nochmal einen Gegenanstieg und danach ging es auf schönem federnden Boden gemächlich bergab.

Und dann verzog sich der Nebel für ca. 15 Minuten und gab wieder herrliche Ausblicke frei und allen ging ein wow über die Lippen.

Hier machten wir also erst nochmal Rast.

Und dann kam von jetzt auf gleich der Nebel wieder die Felswand hochgekrochen und innerhalb von 3 Minuten war wieder alles dicht und keine Ausblicke mehr vorhanden. Da hatten wir echt nochmal Glück gehabt.

Dann machten wir uns wieder an den Abstieg, der nun wieder etwas schwieriger wurde. Es klappte bei mir dieses Mal besser, aber anfreunden konnte ich mich mit diesem Wegabschnitt wieder nicht.

Gegen 17:30 Uhr hatten wir es dann geschafft.

Das war echt ein toller Weg und eine der schönsten Wanderungen, die wir gemacht haben, auch wenn uns die Aussicht am Gipfel nicht vergönnt war.

Danach ging es mit dem Bus wieder zurück zur Unterkunft. Essen gab es wieder um 19:00 Uhr. Dieses Mal gab es Seelachs mit Kartoffeln und Gemüse und einer leckeren Soße.

Und dann war die Zeit der Danksagungen gekommen. Erst bedankte sich unser Guide im Namen der Gruppe beim Koch und den Bediensteten, dann lobte er unsere Gruppe, die echt toll war, da hat einfach vieles gestimmt. Und dann bedankten wir uns natürlich auch noch bei unserem Guide Michael, für den wir auch gesammelt hatten. Eine Mitreisende hatte sogar mit Acrylfarben ein Foto abgemalt. Das Bild mit allen Unterschriften wurde dann ebenfalls überreicht.

Auf der Terrasse würde dann noch ein Gruppenfoto gemacht.

Danach vergnügten wir uns die Zeit wieder mit Rommee, auch wenn es heute nicht so lange wurde, weil ja noch Koffer packen angesagt war.

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