Sizilien (29.8.-13.9.2018); Highlight 8: Inselrundfahrt Lipari

Nach dem Stromboli hatten wir für die restlichen Tage eine Unterkunft in Lipari gebucht. Auf Lipari ist mehr los, als auf den Nachbarinseln, dennoch ist es keine Touristenhochburg. Die Unterkunft wurde mir im Internet empfohlen: Al Numero Zero. Und wir wurden nicht enttäuscht. Luigi, unser Gastgeber holte uns mit dem Auto am Hafen ab, da die Unterkunft hoch oben am Berg liegt. Unterwegs zeigte er uns noch den schönen Aussichtspunkt Belvedere Quattrocchi.

In der Unterkunft angekommen hatten wir dann diesem tollen Blick auf Lipari-Stadt.

Die Zimmer sind einfach aber zweckmäßig eingerichtet. Es gibt eine Gemeinschaftsküche, Hühner, Esel und einen Hund namens Diana 😉.

Einen besseren Gastgeber als Luigi kann man sich eigentlich nicht wünschen. Er fuhr und jedes Mal in die Stadt oder holte uns ab und er bot uns und dem englischen Pärchen, das ebenso zu Gast war, an, eine Inselrundfahrt mit uns zu machen. Das Angebot schlugen wir natürlich nicht aus.

Der Weg führte uns zuerst zur Terme di San Calogero. Die Thermen wurden Jahrtausende lang genutzt. Eine uralte Kuranlage, die frühesten Funde datieren aus der Zeit um 1500 vor Christus. Teile des über einer heißen Quelle errichteten Kuppelbaus entstanden in griechischer Zeit, die Römer haben die Thermen dann erneut nutzbar gemacht.

Ihren Namen hat die Quelle von dem Heiligen, der sie nach ihrem Versiegen im Mittelalter auf wundersame Weise wieder sprudeln ließ. 1867 wurde ein neues Kurhaus errichtet, das aber seit drei Jahrzehnten außer Betrieb ist. Das Gebäude beherbergt nun das Ecomuseo de la Memorial, betrieben von einer engagierten Kooperative junger Leute. Im Erdgeschoss befindet sich eine Kunstausstellung.

Die Therme ist kostenlos, um eine Spende wird aber gebeten.

Wir setzten die Fahrt fort und machten dann einen kleinen Spaziergang. Zuerst hatten wir einen tollen Ausblick auf Salina.

Wir besuchten die Cave di Caolino. Es handelt sich um eine ehemalige Abbaustätte von Porzellanerde. Dampfende Fumarolen zeigen von vulkanischer Aktivität, das geschichtete Gestein leuchtet in Tönen, die von fast Weiss über Sandfarben, Gelb, Ocker bis hin zu Orange, Purpur, Zinnober oder tiefem Schwarz reichen.

Am Ende des Spaziergangs gab es dann noch eine kleine Weinprobe.

Wir setzten die Inselrunde fort und kamen nach Quattropani, zur Chiesa Vecchia von 1646. Vom kleinen Kirchplatz genießt man einen fantastischen Ausblick auf die Küste und die umgebenden Inseln.

Hier fand gerade noch ein kleiner Markt statt, auf dem wir noch schöne Keramikschüsseln für zuhause erstanden.

Schließlich kamen wir bei der Runde noch durch das weniger schöne Canneto.

Den Abend beschlossen wir gemeinsam mit den Engländern bei einem tollen Abendessen im Restaurant Le Macine. War eine Empfehlung von Luigi.

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