Schottland (Gairloch) – 11.05. – 25.05.2019 – 9. Tag Küstenwanderung Camas Mor

Zum Einstieg der Neuankömmlinge, fand heute erst mal eine etwas leichtere Wanderung statt. Im neuen Hotel gibt es Frühstück von 07:30 – 09:00 Uhr. Also hieß es trotz der späten Abfahrt um 10 Uhr schon frühzeitig aufstehen. Das Frühstück ist sehr lecker und reichhaltig.

Um 10:00 Uhr wurden wir also abgeholt und nach Melvaig gefahren. Dort wurden wir auf einem Weg abgesetzt und hatten gleich einen schönen Blick auf die Klippen.

Über die Heide liefen wir dann Richtung Norden weiter.

Und schon bald kam der Leuchtturm in Sicht.

Danach hatten wir immer wieder herrliche Ausblicke auf die Küste, die Klippen und das türkisblaue Wasser und das Wetter war uns weiterhin hold. Teilweise war in der Ferne die Insel Skye zu sehen.

Schließlich kam ein schöner Strand in Sicht.

Einige von uns stiegen hinab zum Strand, ich drehte auf halbem Weg um, da ich keine Lust hatte hinterher wieder aufzusteigen.

Nachdem alle wieder aufgestiegen waren, führte unser Weg weiter bergauf, quer durch die Heide. Diese Heide-Moor-Landschaft mussten wir dann auch noch ein paar weitere Kilometer durchqueren, bis wir auf eine Straße gelangten. Bald war dann auch unser Bus erreicht.

Dieser setzte uns dann in Gairloch am Café ab. Einige eroberten das Café, ich und ein paar andere suchten aber ein anderes Café auf, weil wir mal was Neues ausprobieren wollten.

Leider war dieses Café gerade am schließen, trotzdem bekamen wir noch Kaffee und Kuchen und durften uns vor das Café setzen. Dann noch kurz in den Supermarkt und dann die 3 km Fußweg zum Hotel zurückgelegt. An Bewegung mangelt es uns wirklich nicht.

Um 18:20 Uhr trafen wir uns dann wieder, um den Weg zum Pub zum Abendessen zurückzulegen.

Danach würde dann im Hotel wieder Karten gespielt. Wahlweise Rommee oder Wizard.

Und dann war der Tag auch schon wieder zu Ende.

Schottland (Gairloch) – 11.05. – 25.05.2019 – 8. Tag Umzug und Spaziergang zum Wasserfall

Die erste Woche war rum, heute stand der Umzug in ein anderes Hotel an, die Gairloch Highland Lodge.

Frühstück war heute mal erst um 8:30 Uhr angesagt. Um 11 Uhr mussten wir auschecken und wurden dann mit dem Bus in das nahegelegene zweite Hotel gefahren.

Hier konnten wir leider erst gegen 15:30 Uhr einchecken. Somit ging es nochmal auf Tour. Zuerst ging es auf guten Spazierwegen ins Tal hinein.

In der Ferne der Berg, der das Ziel der heutigen Wanderung darstellte.

Schliesslich überquerten wir eine Brücke…

….und kamen zum Wasserfall.

Hier verabschiedeten wir uns von der Gruppe, was von vornherein geplant war. Wir waren nach der Tour vom Vortag zu geschafft, um nochmal einen 350m hohen Berg zu erklimmen.

Somit liefen wir den Weg wieder zurück, entlang des Herrenhauses der Mackenzies und ließen uns im Pub „Old Inn“ nieder.

Hier aßen wir eine Tagessuppe und schauten uns ein bisschen den letzten Bundesligaspieltag auf dem Handy an.

Als wir uns in der Halbzeit auf den Weg zurück ins Hotel machten, kam unsere Wandergruppe gerade auch vom Berg zurück.

Am Hotel konnten wir nun auch Einchecken und die Zimmer beziehen.

Hier ruhten wir uns noch ein bisschen aus, bis wir ein Auto vorfahren hörten. Unsere vier Nachzügler, die nur eine Woche Urlaub gebucht haben, waren angekommen. Es gab ein großes Hallo vor der Eingangstür und alle wurden freudig begrüßt.

Um 18:20 Uhr trafen wir uns dann wieder, um gemeinsam ins Pub zum Abendessen zu laufen. Es gab wieder drei Gänge, hier mussten wir uns aber schon am Vortag entscheiden, was wir essen wollen.

Auf der Karte stand auch das schottische Nationalgericht „Haggis“, an das ich mich aber nicht rangetraut habe. Es handelt sich hierbei um Schafsinnereien, Kartoffelbrei und Pastinakenpürree. Gut ausgesehen hat es.

Ich hatte mir aber Fish Pie bestellt und als Nachtisch gab es eine Art Kuchen.

Zurück im Hotel ließen wir dann unsere gute alte Lofoten-Tradition wieder aufleben und es wurde Rommee und Wizard gespielt.

Und dann war auch dieser Tag wieder zu Ende.

Schottland (Gairloch) – 11.05. – 25.05.2019 – 7. Tag Wanderung auf den Baosbheinn (875m)

Nach der großen Wanderung vorgestern stand heute schon wieder eine große Wanderung auf dem Plan und diese stellte sich im Nachhinein als noch größere Herausforderung dar.

Nach dem Frühstück wurden wir wieder um 9 Uhr abgeholt. Die Fahrt dauerte nicht lange.

Wir starten bei einem Wanderparkplatz um den prominenten Berg (875m) im Sueden von Loch Maree zu besuchen. Sein Name bedeutet „Der Berg des Zauberers“.

Danach führte uns der Weg erst mal ca. 6 km über gute Wanderwege, die teilweise aber sehr geröllig waren.

Das Land gehört den Mackenzies, diese haben hier ein Aufforstungsprojekt gestartet. Es wurden 5000 Bäume gepflanzt. Aufgrund dessen ist das Gelände eingezäunt, damit die Hirsche die jungen Bäume nicht zerstören.

Schließlich erreichten wir nach 6 km einen See, der auf ca. 400m Höhe liegt, an dem wir nochmal Pause machten.

Hier die drei Berggipfel, die es zu erklimmen galt. Da sehen sie eigentlich noch recht harmlos aus.

Und dann begann der Aufstieg über die Heidelandschaft, heißt, ab hier gab es wieder keine Wege.

Der Aufstieg fiel mir heute extrem schwer, aber schließlich war auch ich am ersten Aussichtspunkt angelangt.

Nochmal ein letzter steiler Anstieg und dann war der erste Gipfel erklommen. Hier legten wir dann eine längere Pause ein. Hier oben pfiff der Wind dann doch ganz gut, aber wir suchten uns ein geschütztes Fleckchen.

Wir hatten Blicke zu den Bergen Torridons und aufs Meer hinaus zu den Hebriden, Skye und im Norden den Sommerinseln.

Danach mussten wir dann aber doch die winddichten Jacken für den Abstieg anziehen.

Und dann stand auch schon wieder der nächste Anstieg auf den zweiten Gipfel bevor.

Und was folgt auf einen Aufstieg? Natürlich erneut ein Abstieg.

Und der letzte Gipfel, der vorher noch so klein aussah, hielt dann nochmal einen Anstieg mit 80m bereit. Mein Plan war, den Hügel zu umrunden, das war aber leider nicht möglich. Also nochmal bergauf….

….und natürlich auch wieder bergab.

Schließlich erreichten wir dann nach einem langen Abstieg durch die Heide wieder den See und eine Hütte, an der wir erst mal Pause machten und uns in die Sonne legten. Die Flasche Whiskey machte die Runde 😂.

Danach hatten wir dann noch 9 km Rückweg vor uns. Den Weg hatten wir vom Hinweg gar nicht so steinig und hügelig in Erinnerung, wie er uns jetzt vorkam. Die Kräfte und die Konzentration hätten natürlich schon nachgelassen.

Nach 9,5 h, 25 km, 41.000 Schritten, kumuliert 1300 Höhenmetern erreichten wir dann wieder gegen 19 Uhr den Bus und hatten unsere erste 3 Stiefel-Tour hinter uns gebracht.

Die Füße qualmten heute aber mal so richtig.

Abendessen gab es dann um 20 Uhr.

Einige hatten immer noch nicht genug und haben noch den 2 km Weg ins Pub auf sich genommen. Dort war heute Live-Musik. Mich hätte heute niemand mehr dazu bewegen können, nur noch einen Schritt zu tun.

Aber stolz waren wir an diesem Abend glaube ich alle, diese Tour geschafft zu haben.

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Schottland (Gairloch) – 11.05. – 25.05.2019 – 6. Tag Fahrt nach Ullapol

Heute gibt es nicht so viel zu berichten. Laut offiziellem Programm war heute der freie Tag. Aber wie wir es von den Lofoten ja schon kannten, bot unser Reiseleiter Michael wieder Programm an. Eigentlich war der Plan, einen Bus zu chartern und nach Ullapol zu fahren. Leider stand kein Bus zur Verfügung, so dass wir uns mit dem öffentlichen Bus begnügen mussten. Dieser fährt jeden Donnerstag nach Ullapol.

Nach dem Frühstück bestiegen wir also gegen 9 Uhr den Bus. Die Fahrt kostete pro Person 12 Pfund für Hin- und Rückfahrt. Hier ist das Motto, First come, first serve. Dann waren wir ca. 1:45 h mit dem Bus unterwegs. Nach und nach stiegen immer mehr Einheimische zu. Da wir mit unseren 10 Leuten schon fast den kompletten Bus belegten, kam es dann an der letzten Station so weit, dass zwei Personen nicht mehr mitgenommen werden konnten. Das Busunternehmen bekommt für diese Fahrt nur den kleinen Bus bezahlt.

So kamen wir schließlich in Ullapol an. Da unser Reiseleiter hier schon fast heimisch ist, zeigte er uns ein bisschen die Gegend.

Wir eroberten erst mal den Outdoorladen, haben dieses Mal aber nichts eingekauft.

Da wir ja eine Wandergruppe sind, durfte natürlich ein Spaziergang am Bach entlang nicht fehlen.

Zurück im Ort gönnten wir uns erst mal ein Eis. Zwei Riesen-Bällchen für jeden. Wir liefen am Hafen entlang….

…und schlenderten ein bisschen durch die Souvenirläden.

Danach nochmal kurz ins Café und dann fuhr der Bus um 13:10 Uhr auch schon wieder zurück nach Gairloch.

Hier enterten wir dann auch gleich schon wieder das Café am Hafen. Ich hatte einen leckeren Bagel mit Falafel, Humus und Chilimarmelade.

Ein kurzer Besuch im Lädchen nebenan und dann machten wir uns auf den 2 km Rückweg zum Hotel. Wir wollten am Strand entlang laufen, kamen aber irgendwann nur noch in eine Sackgasse und rundherum überall schöne Privatanwesen. Da hatten wir wohl eine Abzweigung verpasst 😉. Also den ganzen Weg bis zum Café zurück.

Abendessen gab es wieder um 19 Uhr und danach ging es in die Hotelbar. Hier gönnte ich mir dann mal den ersten Whiskey, auch wenn morgen wieder eine große Wanderung auf dem Plan stand.

Unser Reiseleiter empfahl mir einen Talisker, nicht ganz mild, aber auch nicht extrem torfig. Die Destillerie befindet sich auf der Insel Skye, auf die wir ja täglich aus unserem Fenster blicken. Alles in allem war er nicht übel und war dann auch schnell ausgetrunken. Schneller als alle anderen Mädels 😉.

Am heutigen Tag haben wir uns also eher von Essen zu Essen gehangelt. Muss auch mal sein.

Und dann regnete es das erste Mal, aber nur so wenig, dass es unsere morgige Wanderung nicht gefährden konnte.

Schottland (Gairloch) – 11.05. – 25.05.2019 – 5. Tag Wanderung auf den Beinn Airigh Charr

Der 5. Tag hielt die erste richtig große Herausforderung parat. Ziel war der Beinn Airigh Charr, „der moosige Weideberg“. Angekündigt waren 20 km und 790 Höhenmeter. Deshalb dachte ich lange darüber nach, ob ich mitgehe. Beim Frühstück, das wieder um 7:45 Uhr stattfand, ließ ich mich davon überzeugen doch mitzugehen.

Vorneweg, Schottland verwöhnt und auf jeden Fall weiterhin mit dem allerschönsten Wetter. Tshirt war angesagt.

Wir wurden um 9 Uhr mit dem Bus abgeholt und nach einer viertel Stunde waren wir auch schon am Fahrtziel in Poolewe angekommen.

Der Weg führte uns zunächst eine ca. 4 km lange Schotterpiste entlang, auf noch relativ ebenen Wegen.

In der Ferne konnten wir dann das Ziel der heutigen Wandertour schon erspähen.

Loch Maree war auch wieder in Sichtweite.

Den Schozterweg kürzten wir über die Heide etwas ab und kamen schließlich an einer schönen Wasserstelle an, an der wir nochmal Rast machten. Die letzte Pause, bevor der Anstieg von 790 m begann.

Tja und dann begann der Anstieg. Zuerst ging es noch relativ gemäßigt quer den Hang entlang,

Allmählich wurde der Weg aber immer steiler. Hier trafen wir auf einen Wanderer aus Süd-Schottland, der das gleiche Ziel wie wir hatte. Und die ersten schönen Ausblicke taten sich auf.

Schließlich erreichten wir eine Hochebene, wo man im ersten Moment dachte, man hätte den Gipfel schon erreicht. Es waren aber immer noch 200 Höhenmeter zu überwinden. Auf jeden Fall stärkten wir uns hier nochmal.

Hier endete dann auch der richtige Weg und der letzte Anstieg ging dann nur noch fast senkrecht die Heidelandschaft nach oben. Das war nochmal ein richtiger Kraftakt, unebener Boden, fast senkrechter Aufstieg.

Dann hatte auch ich es geschafft.

2:15 Stunden haben wir für den Aufstieg benötigt. Oben war immer noch herrlicher Sonnenschein und ein toller Rundumblick auf die Umgebung. Ausblicke vor allem zur Küste, über Fionn Loch zum Fisherfield Forest und An Teallach und ueber Loch Maree in den Sueden Torridons.

Hier war natürlich erst mal Picknick angesagt und wir hielten und hier länger auf. Der ein oder andere nutzte die Pause auch für ein Nickerchen. Inzwischen hatte der Schotte auch den Gipfel erreicht und leistete uns Gesellschaft.

Aber nach einem Aufstieg kommt auch immer ein Abstieg, was ja nicht grade zu meinen Lieblingsdisziplinen gehört, aber dieses Mal hat es erstaunlich gut geklappt.

Relativ schnell hatten wir dann doch wieder die Wasserstelle erreicht und hielten erst mal unsere Füße ins kalte Bergwasser. Dies tat sehr gut, weil die Füße nun doch arg qualmten.

Wir waren wie auf den Lofoten mal wieder sehr gut in der Zeit. Wir liefen den Schotterweg zurück und konnten beim Zurückblicken gar nicht glauben, dass wir kurz vorher noch dort oben waren.

Wir folgten dem Bach…..

…..und dann begegneten uns doch wirklich noch ein paar Hirsche.

Und da wir so gut in der Zeit waren, entschied unser Guide kurzerhand, dass wir noch 3 km Umweg laufen.

Dafür mussten wir zuerst eine Pferdekoppel passieren.

Der Weg am See entlang war dann auch sehr schön, nur dass meine Kraft und Konzentration nun doch schon sehr nachgelassen hatte, so dass ich es dann nicht mehr ganz so genießen konnte.

An Ginsterbüschen vorbei und dann kamen endlich die ersten Häuser in Sicht.

In Poolewe wurden wir dann wieder mit dem Bus abgeholt.

Am Ende haben wir 24 km, 37.000 Schritte, 790 Höhenmeter (nicht kumuliert) zurückgelegt. Und die 790 Höhenmeter galt es quasi am Stück zu bewältigen. Da waren wir dann doch ein bisschen stolz auf uns.

Zurück waren wir dann erst gegen 19 Uhr. Einige genehmigten sich dann erst mal ein kühles Bier in der Bar, ich wollte aber so schnell wie möglich aus den Schuhen rauskommen. Abendessen gab es heute erst um 20 Uhr. Wie immer drei Gänge und wieder sehr lecker.

Danach fielen dann aber doch alle todmüde ins Bett.

Schottland (Gairloch) – 11.05. – 25.05.2019 – 4. Tag Von Tollie an den Loch Maree

Nach dem Frühstück wurden wir heute wieder um 9 Uhr abgeholt. Nach der anstrengenden Tour vom Vortag, stand heute nur eine kleinere Wanderung auf dem Programm.

Wir starteten bei einer Farm und wanderten durchs hügelige Hinterland Gairlochs zum Ufer des schönen Loch Maree.

Wir wanderten auf gutem Untergrund und es gab nur wenige kleinere Steigungen. Loch Maree kam auch schon bald in Sichtweite.

Es dauerte gar nicht so lange, bis wir am See ankamen. Und das Wetter hätte fast nicht besser sein können.

Schließlich kamen wir am Strand an, wo wir bei herrlichem Wetter Picknick machten. Toilettenhäuschen gab es vor Ort und dieser Strand ist wohl ein beliebter Wohnmobilstellplatz, Die ersten meiner Mitreisenden erschienen auch schon bald in Badeklamotten und trotz eisiger Wassertemperaturen stürzten sie sich in die Fluten. Ich bin dann wenigstens mal mit den Füßen ins Wasser gegangen, was sehr gut getan hat.

Hier konnten wir auch schon einen Blick auf unser morgiges Wanderziel werfen.

Es war einfach herrlich dort am Strand zu sitzen und die Sonne zu genießen.

Um 14 Uhr wurden wir vom Bus abgeholt, der uns direkt ins Café am Hafen gefahren hat. Das Gebäude gibt von außen nicht viel her, das Café selbst ist aber sehr nett und gemütlich eingerichtet und die Bedienung sehr nett. Ich habe mich dann erst mal über einen Schokoladenkuchen und einen Chai Latte hergemacht. Die Kuchen in diesem Café sind alle selbstgemacht.

Auf dem Rückweg liefen wir dieses Mal nicht die Straße entlang, sondern liefen durchs Arboretum, ein Hügel mit vielen alten Bäumen. Hier warteten nochmal ein paar Anstiege auf uns, aber auch sehr schöne Natur.

Am Friedhof vorbei….

….dann zum Strand, wo wir noch eine kleine Kletterpartie einlegen mussten, da der eigentliche Weg durch die Flut versperrt war, kamen wir zurück zu unserem Hotel.

Abendessen gab es wieder um 19 Uhr und da wir noch nicht genug gelaufen waren 😉, machten wir uns dann geschlossen nochmal auf den Weg ins Pub, das so 2-3 km entfernt liegt. Ich verzichtete auf Alkohol, da morgen eine große Wanderung bevor steht. Gegen 23 Uhr waren wir dann alle im Bett.

Schottland (Gairloch) – 11.05. – 25.05.2019 – 3. Tag Wanderung auf den Sail Mhor (767 m)

Der dritte Tag startete um 6:30 Uhr. Gegen 8:15 Uhr erschienen wir beim Frühstück. Dieses konnten wir in Ruhe genießen, da wir erst um 9:30 Uhr abgeholt wurden. Die zweite Wanderung hatte es gleich mal in sich. Den Sail Mhor mit 767 m galt es heute zu bezwingen.

Zuerst fuhren wir ein Stück nach Norden, an den Little Loch Broom.

Von Ardessie aus stiegen wir dann auf. Der Weg führte uns an Wasserfällen vorbei.

So sah der Blick von unten auf den zu besteigenden Berg aus,

Bald darauf passierten wir eine Kiefer. Früher war die ganze Landschaft damit bewachsen, heute war es der einzige Baum weit und breit.

Der Weg ging durch Heidelandschaft schnell bergauf. Zuerst umrundeten wir quasi den Berg.

Durch die Heidelandschaft ging es dann immer steiler bergan, mit schönen Ausblicken.

Ich hatte gegen Ende des Anstiegs wieder meine Probleme hinterherzukommen, habe es dann aber auch geschafft den Gipfel zu stürmen.

Nachdem wir uns gestärkt hatten, liefen wir noch ein bisschen am Gipfel herum und genossen die Aussicht bei schönem Wetter, auch wenn es oben doch recht zugig war.

Dann ging es wieder an den Abstieg, der am Anfang doch recht steil war.

Dort begegneten uns dann auch noch ein paar Bergziegen.

Weiter ging es bergab.

Danach ging es wieder durch die Heidelandschaft zurück. Wie auf dem Hinweg, mussten wir wieder einen Fluss überqueren und machten dort auch kurz Stopp.

Der Abstieg ganz am Ende war dann nochmal sehr steil, aber schließlich erreichten wir wieder die Wasserfälle und erhaschten nochmal einen Blick zurück auf den Berg.

Unten angekommen wartete auch schon unser Bus auf uns.

Abendessen gab es wieder um 19 Uhr. Sehr lecker war vor allem der Nachtisch, Rhabarber Crumble.

Wir liefen danach nochmal zum Supermarkt, der aber wegen Renovierungsarbeiten geschlossen hatte.

Ich war danach so groggy, dass ich schnell ins Bett gegangen bin, während die anderen sich noch in der Hotelbar vergnügten.