Schottland (Gairloch) – 11.05. – 25.05.2019 – 14. Tag Rund um Gairloch / Slioch

Heute war der letzte Tag vor der Abreise. Auf dem Programm stand eigentlich wieder eine große Wanderung auf den Slioch. Mein Magen grummelte aber immer noch vom Vorabend. Deshalb schwankte ich ständig zwischen mitgehen und nicht mitgehen. Da drei Mitreisende ebenfalls da blieben, entschied ich mich dann beim Frühstück auch dazu, auf die letzte Wanderung zu verzichten. Auf dem Plan standen nämlich 20 km und 1300 Höhenmeter.

Somit schloss ich mich den beiden ebenfalls Zurückgebliebenen an. Der dritte wollte eigene Wege gehen. Unser Weg führte uns erst mal wieder durch das Flowerdale Estate zum Wasserfall, der Weg, den wir letzten Samstag schon gelaufen waren. Dieses Mal liefen wir den Weg aber andersrum.

Nach dem Loslaufen erspähten wir im Gestrüpp dann gleich mal zwei Hirsche.

Das Tal ist wirklich sehr schön.

Am Wasserfall waren Björn und ich am Samstag ja rumgedreht, heute setzte ich mit den anderen den Weg zum Hausberg fort. Schnell würde es steiler und wir mussten erst mal einen Zaun überqueren.

Über die Heide ging es weiter und ich erblickte eine Raupe.

Nun wurde es richtig steil und der Boden war vom Regen des Vortags etwas matschig.

Schließlich erreichten wir einen See und von dort suchten wir uns einen Weg ganz hoch auf den Gipfel. Schließlich fanden wir eine Möglichkeit. Immer mal wieder lugte kurz die Sonne durch und wir hofften, dass die anderen auf dem Slioch auch ein bisschen Sonne abbekommen. Wir hatten auf jeden Fall schöne Ausblicke und machten ein paar Yoga-Übungen 😂.

Dann machten wir uns wieder auf den Rückweg.

Nächster Halt war dann natürlich wieder das Café am Hafen 😉. Ich entschied mich nochmal für den Bagel mit Falafel.

Und während wir im Café saßen, kam die Info vom Slioch, dass sie den Aufstieg zum Gipfel geschafft haben. Leider lag aber alles im Nebel.

Somit hatten die meisten dann heute ihren ersten Munro bestiegen. Munroe sind Berge, die größer sind als 3000 Fuß, also ca. 914 m, und eine gewisse Eigenständigkeit aufweisen. Momentan gibt es ca. 280 Munros und es ist eine neue Sportart entstanden, Munro-Bagging. Hier haben sich Leute zum Ziel gesetzt, alle Munros zu besteigen. Unser Guide erzählte uns, dass der Berg, den wir letzte Woche Mittwoch bestiegen hatten, nur knapp kein Munro geworden ist. Und obwohl er eine viel schönere Aussicht hat als die meisten Munros, geht dort kaum jemand hoch, ist ja kein Munro.

Wir in Gairloch setzten unseren Weg an den Strand fort. Eine Mitreisende verabschiedete sich Richtung Hotel. Am Strand legten wir uns in den weichen Sand und genau in diesem Moment kam die Sonne raus und wir hatten nochmal das Feeling der ersten Woche.

Nach 15 Minuten verschwand die Sonne wieder, aber diese 15 Minuten waren herrlich. Da ist die Sonne genau in der Zeit rausgekommen, als wir am Strand lagen 😀.

Ich ging dann noch alleine zur Tankstelle einen Magnet kaufen, ein Mitbringsel für Zuhause. Auf dem Rückweg nahm ich nochmal den herrlichen Weg durchs Arboretum.

Schließlich kam ich wieder am Hotel an und hatte dann doch auch wieder 20.000 Schritte geschafft, ohne bei der großen Wanderung mitzugehen.

Gegen 19 Uhr kam dann die Gruppe vom Slioch zurück. Einige waren doch arg geschafft. 20 km und 1300 Höhenmeter hatten sie hinter sich gebracht und der größte Teil des Aufstiegs war am Stück. Meinen Respekt hatten sie.

Das Abendessen sollte es dann doch schon um 19:30 Uhr geben. Das schafften die meisten aber nicht, so dass es doch 20 Uhr wurde.

Nach dem Abendessen gab es dann noch Live-Musik im Pub, so dass wir vor Ort blieben. Die Musik war ganz nett, so dass Björn dem Musiker eine CD abkaufte. Wir hatten noch einen netten Abend. Björn hielt noch eine kurze Ansprache für unseren Guide, bei dem wir uns als Gruppe bedanken wollten. Jeder aus der Gruppe hatte im Vorfeld einen Satz aufgeschrieben, was einen guten Reiseleiter ausmacht. Diese Auflistung wurde nun vorgelesen. Am Ende überreichten wir noch ein kleines Geschenk, ein Wizard-Kartenspiel 😉. Geld hatten wir ebenso gesammelt.

Ich und einige andere gönnten uns zum Abschluss noch einen Whiskey, einen Laphroaig.

Allzu spät wurde es dann nicht mehr, da wir ja noch die Koffer packen mussten.

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