26.02.2020 – 20.03.2020 Costa Rica – 11. Tag: Rincón de la Vieja Nationalpark

In der letzten Nacht hatte es sehr gestürmt und geregnet. Auf dem Blechdach hatte es richtig geprasselt.

Nach dem sehr leckeren Frühstück, dieses Mal gab es auch Pancakes und Kuchen, ging es wieder um 8:00 Uhr mit dem Bus los. Ziel war der Rincón de la Vieja Vulkan bzw. der dazugehörige Nationalpark.

Aufgrund der Mischung aus Regen und Sonnenschein, bekamen wir auf dem Weg dorthin diesen wunderschönen Regenbogen zu sehen.

Nach nur 20-30 Minuten Fahrtzeit kamen wir an.

Es war weiterhin sehr stürmisch und es regnete auch leicht. Somit wurde die Regenjacke besser mitgenommen. Obwohl wir hier nur 1 km niedriger als in Monteverde waren, war die Vegetation komplett anders. Auf den Baumstämmen waren zum Beispiel keine Epiphyten zu sehen.

Dann bekamen wir sehr viele Würgefeigen in den unterschiedlichsten Formen zu sehen.

Heute hatten wir sehr viel Glück bei der Tierbesichtigung. Zuerst saß ein kleiner roter Vogel auf einem Ast. Es ist noch nicht geklärt, ob es sich um einen Orange-bellied Trogon oder um einen Collard trogon handelte 😉. Im Buch sahen die beiden ziemlich ähnlich aus.

Kurz später entdeckte unser Guide eine Art Truthahn im Gebüsch, einen Crax Rubra.

Und nur ein paar Meter weiter, schwangen sich auf einmal die Klammeraffen durch die Bäume. Das macht immer wieder Spaß, bei diesem Schauspiel zuzuschauen.

Bekannt ist der Rincón de la Vieja aber für seine heißen Quellen und dampfenden Fumarolen. Diese konnten immer wieder im Park begutachtet werden.

Dieses nette Bäumchen hatte sehr viele Stacheln.

Und dann sahen wir noch dieses Faultier am Baum hängen 😂.

Kurz später bekamen wir dann auch endlich zum ersten Mal einen Tukan zu Gesicht. Da war die Freude bei allen groß. Er saß in einiger Entfernung auf einem Baum und konnte recht gut gesehen werden. Trotz einiger Schwierigkeiten, weil sich durch den Wind ständig die Äste bewegten, die etwas die Sicht versperrten, habe ich ihn mit der großen Kamera glaube ich ganz gut einfangen können.

Danach änderte sich die Landschaft dann auf einmal völlig. Es wurde sehr karg und trocken und ganz andere Pflanzen waren zu sehen.

Hier bekamen wir erneut eine Affenhorde zu Gesicht, die in den Bäumen rumturnte.

Dies ist eine Art Baumwollpflanze.

Weitere Fumarolen waren zu begutachten.

Ein Gruppenfoto der anderen Art 😉.

Und ein paar weitere Eindrücke.

Kurz später war der Rundweg dann beendet.

Wir fuhren mit dem Bus zurück zur Unterkunft, wo wir Zeit zur freien Verfügung hatten. Ich setzte mich erst mal auf die Terrasse, die wir uns mit unseren Nachbarn teilten. Björn hielt ein Nickerchen. Leider nieselte es immer wieder.

Ich ging dann mal zum Pool und wollte etwas lesen, aber sofort setzte der Regen wieder ein, trotz blauem Himmel. Und es war auch immer noch sehr windig.

Dann wollte ich mir ein Eis holen, was es aber leider nicht gab, somit entschied ich mich für eine heisse Schokolade. Mit zwei Mitreisenden saß ich dann noch im Restaurant, danach wieder auf der Terrasse.

Um 18:30 Uhr gab es Abendessen.

Da eine andere Grossgruppe bereits reserviert hatte, hatte das Restaurant für uns keine Reservierung mehr angenommen und somit saßen wir etwas verteilt im Restaurant.

Ich hatte heute mal einen Maracujasaft.

Zum Essen hatte ich Fischfilet mit Kartoffelbrei und Gemüse. Die Portionen fielen kleiner aus als am Vortag, wahrscheinlich auch aufgrund der anderen Gruppe. Ebenso war es deshalb sehr laut und ungemütlich, so dass wir uns wieder in größerer Gruppe vor unser Haus setzten und ließen den Abend mit Wein ausklingen.

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