26.02.2020 – 20.03.2020 – Costa Rica – 16. Tag: Finca Sura und Tirimbina Reservat

Zum Frühstück gab es heute frisch zubereitetes Omelette, sehr lecker. Die Zutaten konnte man sich selbst auswählen, u.a. Schinken, Käse, Jalapeños, Zwiebeln etc. Reis mit schwarzen Bohnen gibt es ja fast überall, wie auch die Kochbananen. Und natürlich leckeres Obst.

Heute fuhren wir erst um 09:30 Uhr los, somit konnten wir etwas ausführlicher frühstücken.

Mit dem Bus fuhren wir dann zur Finca Sura, ein landwirtschaftlicher Betrieb, wo man auch übernachten kann.

Überall liefen Gänse und andere Wasservögel umher.

Zur Begrüßung wurden wir mit frischem Ananassaft empfangen.

Dann startete die Führung über das herrliche Gelände. Unser Guide übernahm die Übersetzung, da der Führer nur spanisch sprach. Hier wird alles ohne Agrochemikalien angebaut und natürliche Bio.

Folgende Pflanzen bekamen wir zu sehen, riechen, schmecken:

Kakaobohnen, diese konnten wir lutschen, war etwas glibberig, aber sehr lecker. Die Überreste wurden ausgespuckt.

Bananen

Maniok, schmeckt ein bisschen wie mehlige Kartoffeln, mein Ding ist es nicht unbedingt.

Vanille

Pfeffer

Guanabana

Ingwer, dieser roch so herrlich intensiv. Ich glaube, den versuchen wir zuhause auch mal anzubauen.

Süßkartoffeln

Kurkuma, auch dieser war ein intensives Geruchserlebnis

Nanpi

Ananasblüten und -pflanzen, diese durften wir auch probieren und das war die beste Ananas, die ich je gegessen habe.

Maniok

Zimt, dafür schabte der Guide ein bisschen Rinde des Baumes ab…und wieder dieser intensive Geruch.

Angeblich soll es hier auch Schlangen geben, wir haben aber keine zu Gesicht bekommen.

Unterwegs trafen wir dann noch auf Mathilda, die genüsslich unsere Ananasreste aufaß.

Ein kleines Stück Weg war üppiger Vegetation umgeben.

Und in einer Ecke sollen öfters Pfeilgiftfrösche zu sehen sein, die wir dann auch schnell zu Gesicht bekamen. Ich habe mir diese aufgrund Fotos immer viel größer vorgestellt, tatsächlich sind sie aber nur höchstens Fingernagel groß. Mehrere rote Frösche tummelten sich am Fuße der Bäume.

Nach der Führung wurde uns noch leckerer Guanabana Saft, Ananas Kuchen, Kaffee angeboten.

Wir kauften noch ein paar Tütchen frischen Ingwer, Kurkuma und Kakaobohnen. Man konnte dafür spenden, was man wollte. Unser Guide riet uns, 1 Dollar pro Tütchen zu spenden.

Dann setzten wir unsere Fahrt fort, bis unser Fahrer auf einmal anhielt, weil Brüllaffen in den Bäumen waren. Und jetzt haben wir sie so nah wie noch nie vorher gesehen. Und mit der großen Kamera sind tolle Fotos gelungen. Mit dem Handy eher weniger.

Unser Weg führte uns dann ins Tirimbina Reservat. Hier fanden wir es richtig toll, da dieser Park noch richtig ursprünglich ist und nicht so menschenüberlaufen. Ein wirklicher Geheimtipp.

Auf jeden Fall sollten wir hier feste Schuhe anziehen, weil es auch hier Schlangen gibt. Aber auch hier haben wir keine zu sehen bekommen.

Und kaum hatten wir den Park betreten, fanden wir auch schon den ersten roten Pfeilgiftfrosch, sogar mit einer Kaulquappe auf dem Rücken. Und gleich nebendran kam dann auch noch ein grün-schwarzer Frosch zum Vorschein.

Die Vegetation im Park war auch echt toll und wieder viele Epiphyten.

Im Baum saß auch noch ein Faultier, dieses war aber mit bloßem Auge auch schon wieder schwierig zu erkennen.

Dann fing es an zu regnen, was hier in der Region aber ganz normal ist. Die Regenjacken wurden ausgepackt, aber das war viel unangenehmer als ohne Jacke zu gehen.

Würgefeigen gab es auch wieder und auch eine Hängebrücke.

Uns hat es hier besser gefallen, als am Arenal, wo es viel zu überlaufen war.

Nach ca. 2,5 h war unser Rundgang beendet, wir hatten noch ein paar weitere rote Frösche gesehen und diesen tollen Schmetterling, der minutenlang ruhig sitzen blieb.

Zurück im Hotel setzte ich mich noch auf den Balkon und bekam einige Mückenstiche ab. Nach dem Duschen gingen wir wieder gegen 19 Uhr essen. Heute hatte ich das landestypische Gericht Casado mit Fisch. Und den leckeren Ananassaft, den ich auch schon am Vorabend hatte.

Hinterher trafen wir uns zu viert nochmal in einer Sitzecke und und leerten unsere noch halbvollen Weinflaschen. Irgendwie drehten sich die Gespräche dann aber auch immer wieder um Corona.

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