26.02.2020 – 20.03.2020 – Costa Rica – 21. Tag: Cahuita Nationalpark

Heute stand der letzte Nationalpark unserer Rundreise auf dem Programm, der Cahuita Nationalpark. Und der hat sich nochmal richtig gelohnt.

Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus zum Eingang Puerto Vargas. Nach nicht allzu langer Fahrt waren wir auch schon da.

Kaum waren wir ausgestiegen, turnten auch schon die putzigen Kapuzineräffchen in den Bäumen über uns, noch bevor wir den Park überhaupt betreten hatten.

An diesem Eingang des Parks war es fast menschenleer, außer uns war so gut wie niemand da. Die meisten betreten den Park über Cahuita.

Fest angelegte Wege aus Holzplanken bildeten die ersten zwei Kilometer des Weges.

Schon bald hörten wir die lauten Rufe der Brüllaffen, die wir dann auch schon bald in den Baumwipfeln erblickten. Dieses Mal genoss ich das Schauspiel mal ohne Fotografieren.

Ein weiteres Mal kreuzten Kapuzineraffen unseren Weg. Natürlich gab es auch viele weitere Pflanzen.

Ein paar Mitreisende sahen noch einen Waschbär über die Planken laufen, den habe ich leider verpasst.

Nach den zwei Kilometern erreichten wir dann das Meer und den Strand. Ab hier verlief der Weg dann immer in Meeresnähe, mit schönen Strandabschnitten, aber dennoch meist schattig.

Ein weiteres Mal kletterten die Kapuzineraffen um uns rum, dieses Mal sogar mit einem Baby auf dem Rücken. Hier verweilten wir etwas länger, so dass wir etwas den Anschluss verloren.

Der Weg war überall gesäumt von abgestorbenen Korallen, da sich vor dem Park ein großes Korallenriff befindet.

Viele schöne Strandabschnitte lagen auf dem Weg.

Als ich an dem Platz ankam, wo die anderen warteten, erzählten sie, dass ganz viele Waschbären da waren. Da keine mehr zu sichten waren, war ich schon etwas enttäuscht, aber dann kamen zwei Putzige Bären doch nochmal aus dem Gebüsch gekrochen.

Nur Björn war auf einmal verschwunden. Ich begab mich auf die Suche und nachdem ich ihn endlich gefunden hatte, erzählte er, dass er einen Nasenbären gesichtet hatte.

Wir holten die Gruppe dann wieder ein. Am Strand machten wir an einer Bank eine Rast mit Badeaufenthalt. Hier hatte unser Guide dann schlechte Nachrichten für uns. Er hatte einen Anruf von World Insight bekommen, dass es so gut wie sicher ist, dass unser Flug am Donnerstag nicht geht, aber das war ja fast abzusehen. Aber jetzt erst mal das Hier und Jetzt genießen und was Donnerstag ist, sehen wir dann.

Drei Mitreisende wollten dann lieber in den Ort Cahuita und liefen schon mal vor. Zwei andere fanden den Platz nicht so toll und liefen ein Stück zurück, wo es ihnen besser gefallen hatte.

Wir blieben da und ich ging nur mal mit den Füßen ins Wasser. Hier war auch kaum Brandung.

Unser Guide verließ uns dann auch Richtung Cahuita und nach einer halben Stunde zogen wir auch weiter.

Nochmal sahen wir Kapuzineräffchen.

In einem Baum entdeckten wir dann auch noch zwei Faultiere, das eine ebenfalls mit einem Baby.

Ein blauer Schmetterling flatterte ebenso noch über den Weg.

Schließlich erreichten wir Cahuita und einige kauften noch Souvenirs an den Souvenirständen.

Von den Tieren her, haben wir fast die gleichen gesehen, wie im Manuel Antonio Nationalpark, schöne Strände gibt es hier, nur ist hier alles viel weniger überlaufen, bzw. war es fast menschenleer. Deshalb hat es mir hier fast besser gefallen .

Dann ging es mit dem Bus zurück ins Hotel. Hier hatten wir wieder Internet und stellten fest, dass unser Condor-Flug noch offiziell auf der Homepage steht, deshalb schöpften einige wieder Hoffnung, dass wir doch wegkommen, aber wir hatten ja von World Insight eine andere Info bekommen.

Um 18 Uhr fuhren wir wieder zu Sabine ins Restaurant. Dieses Mal war das Restaurant voll mit Reisegruppen, deshalb hatte sie heute keine Zeit für uns.

Ich bestellte heute mal das Thaicurry mit Shrimps, was sehr lecker war.

Da zwei weitere Mitreisende hier in Puerto Viejo eine weitere Verlängerung gebucht haben und das somit unser letzter gemeinsamer Abend war, haben sie uns auf ein Getränk eingeladen. Danke nochmal dafür 🙏. Ich hatte dann einen Mango Daiquiri.

Bei der Rückfahrt verabschiedete sich Sabine dann nochmal persönlich von uns.

Den Abend verbrachten wir wieder zu sechst bei Wein und verfielen in Galgenhumor bzgl. Corona. Dann kamen die zwei Französinnen aus dem Nachbarzimmer nach Hause und gesellten sich noch zu unserer Runde. Sie hatten ihre Reise gerade erst gestartet und müssen jetzt wahrscheinlich abbrechen.

Dann gingen wir ins Bett, mit den Gedanken an eine vorerst ungewisse Zukunft.

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