15.05.2022 – 06.06.2022 Irland: 2. Tag Dublin

Der Wecker klingelte heute um 8:00 Uhr. Wir hatten zwar Ideen, was wir heute machen können, aber richtig geplant hatten wir noch nichts.

Also ging es erst mal zum Frühstück, was sehr reichhaltig war, aber es gab sehr viele abgepackte Sachen, was ja eher nicht so mein Fall ist. An der Theke gab es aber auch Fried Eggs, Baked Beans, Sausages etc.

Beim Frühstück entschieden wir uns dann, Kilmainham Gaol, ein ehemaliges Gefängnis, einen Besuch abzustatten. Da die Karten online vorgebucht werden müssen, taten wir das während des Frühstücks und buchten zwei Tickets für je 8 Euro für 13:30 Uhr, was im Nachhinein ein Fehler war. Wir wollten nämlich auch in die Guiness Brauerei und die Führung mit anschließendem Selbstzapfen eines Guiness war nur noch spätestens um 15:30 Uhr verfügbar. Das kam und zeitlich zu knapp vor und somit buchten wir dann, sehr zum Leidwesen von Björn, die Führung ohne das Zapfen für 16;45 Uhr. Diese kostete dann 22 Euro pro Person (mit Zapfen hätte es 32 Euro gekostet).

Tja und dann fragten wir uns, warum wir im Gefängnis nicht die frühere Führung gebucht hatten, weil wir dann doch noch genügend Zeit hatten.

Gegen 12:30 Uhr machten wir uns dann auf den Weg. 10 Minuten zur Bushaltestelle. Dort wollten wir dann beim Busfahrer ein Ticket kaufen, was aber nicht möglich war. Wir hätten, wo auch immer, ein Tagesticket kaufen müssen. Netterweise nahm uns der Busfahrer die eine Station dann trotzdem kostenlos mit. Die Bushaltestelle war direkt am Gefängnis. Nun mussten wir aber noch rund 15 Minuten warten, bis die Führung los ging.

An der Führung nahmen ca. 30 Leute teil. Die Führung startete in einem ehemaligen Gerichtssaal.

Danach ging es dann in durch den Westflügel.

Das Gefängnis wurde 1924 geschlossen. Wir gelangten in den Gefängnishof.

Hier konnten wir auch die ehemaligen Zellen von innen besichtigen.

Wir kamen noch an einer Gedenkstätte vorbei und schließlich gelangten wir zum ehemaligen Eingang.

Die Führung war nach einer Stunde beendet und danach konnte man sich noch zeitlich unbegrenzt im Museum aufhalten.

Danach liefen wir dann durch den Phoenixpark Richtung Guiness Storehouse.

Na und wie sollte es anders sein, natürlich schafften wir es doch, um 15:30 Uhr da zu sein. Aber nun hatten wir ja die Führung um 16:45 Uhr gebucht. Deshalb verzogen wir uns nochmal in ein nahe gelegenes Pub und aßen eine Pommes mit BBQ-Sauce.

Pünktlich trafen wir dann wieder am Guiness Storehouse ein und wurden auch gleich eingelassen.

Ich hatte eigentlich mit einer geführten Tour gerechnet, es gab aber wieder eine Audiotour. Ebenso dachte ich eigentlich, dass man richtig die Produktionsstätten zu sehen bekommt, aber auch das war nicht der Fall. Man bekommt eine über mehrere Stockwerke gehende Ausstellung zu Gesicht, in der anschaulich die Produktion des Guiness Bieres dargestellt wird.

Ein Tasting durfte natürlich auch nicht fehlen. Und auch wenn ich Bier nicht mag, hab ich es bei dem kleinen Gläschen dann doch nicht ausgeschlagen.

Ein Blick auf das Produktionswerk.

Und weiter ging es durch die Ausstellung.

Schließlich gelangten wir zur Gravity Bar. Eine Roof-Top Bar, wo es dann noch ein kostenloses Guiness oder einen kostenlosen Softdrink gab.

Björn entschied sich für das Guiness, Ich für den Softdrink 😉.

Von hier oben hatte man dann auch noch einen schönen Blick auf die Stadt.

Und im Hintergrund die Wicklow Mountains, wo es morgen für uns weitergeht.

Hier oben wurden wir dann um kurz vor 19 Uhr verscheucht, da die Bar geschlossen wurde. Durch das St Jame‘s Gate verließen wir dann das Gelände.

In der näheren Umgebung fanden wir dann kein Restaurant, so dass wir noch ca. 30 Minuten ins Temple Bar Viertel liefen. Hier landeten wir dann aber auch nicht im besten Lokal vor Ort. Björn hatte nochmal einen Burger, dieses Mal mit Hähnchen, und ich hatte Chicken Wings ohne Knochen. Kulinarisch hatte Irland bisher noch nicht so viel zu bieten. Mal abwarten.

Anschließend liefen wir wieder die 30 Minuten zum Hotel zurück und hatten nochmal einen Blick auf die Guiness Brauerei, die sich in unmittelbarer Nähe zu unserem Hotel befindet.

Und dann fielen wir müde gegen 22:30 Uhr ins Bett.

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