15.05.2022 – 06.06.2022 Irland – 6. Tag: Ring of Beara

Heute wollten wir etwas früher los, da wir eine größere Tour vor uns hatten, also klingelte der Wecker um 6:30 Uhr. Im Gegensatz zu gestern war es aber bewölkt und es regnete, als wir aus dem Fenster schauten. Das Frühstück hatten wir für 8:00 Uhr bestellt. Björn war wieder mit seiner Nutella zufrieden und ich bestellte mir heute Pancakes. Und für uns beide gab es heute Tee.

Die Pancakes waren sehr empfehlenswert.

Catherine rief netterweise noch für uns in der nächsten Unterkunft an und fragte, ob wir später kommen könnten, Wir wollten den Tag ja nicht mit Hetzerei verbringen. Die Dame wollte zwar zum Golf spielen, aber trotzdem war es kein Problem, da es einen Schlüsselsafe gibt.

Cathrine notierte sich noch die Adresse von meinem Blog und fragte, ob sie diesen auch verlinken dürfe. Natürlich stimmte ich zu. Und Björn hatte am Vorabend noch nach irischer Musik für seine nächste Radiosendung gefragt und auch hier hatte sie nun mehrere Tipps parat, u. a. eine aufstrebende Sängerin, die sogar eine Freundin ihrer Tochter ist. Und sie wollte dann natürlich wissen, wann die Radiosendung stattfindet. Diese Frau ist einfach so nett und hilfsbereit.

Außerdem sagte sie uns ab 10 Uhr besseres Wetter voraus, was ich aber nicht ganz glauben wollte, wenn ich nach draußen sah. Und nein Handy sagte auch was anderes. Aber was soll ich sagen, mein Handy hat gelogen und die Vorhersage von Catherine traf haargenau ein. Heißt, wir hatten heute doch wieder gutes Wetter, wenn auch sehr windig.

Dann ging es ans Abschied nehmen, was uns echt schwer fiel. Wir wären gerne noch geblieben. Catherine bat uns noch, eine Bewertung im Internet abzugeben, aber einfach nur deshalb, dass die Leute wissen, dass das B&B wieder geöffnet hat. Dann gab sie uns noch einen letzten Tipp mit auf den Weg, den wir dann am Abend aber zeitlich leider nicht mehr geschafft haben. Sie empfahl uns Molly Gallivan‘s Cottage & Traditional Farm. Und dann ging es für uns weiter. Leider war es vor lauter Quatschen doch schon wieder 10:00 Uhr geworden. Ich kann nur jedem, der in Irland ist, empfehlen, hier im B&B einen Stopp einzulegen.

Unser erstes Ziel war nun Glengariff, weil wir mit der Fähre nach Garnish Island übersetzen wollten. Garnish Island wird auch als der Garten Eden Irlands bezeichnet. Hier wachsen viele seltene Pflanzen. Dorthin hatten wir aber fast 1,5 h Autofahrt zu bewältigen. Gegen 11:30 Uhr kamen wir dort an und die Preise waren erst mal wieder gesalzen. 14 Euro für die Fähre pro Person und 5 Euro Eintritt pro Person.

Auf der Überfahrt sahen wir noch mehrere Robben.

Gegen 12:00 Uhr kamen wir dann auf der Insel an und folgten dem Rundweg.

Hier ein paar Fotos von der Insel:

Der italienische Garten

Nach gut einer Stunde waren wir wieder zurück an der Fähre und hatten Glück, dass auch gleich wieder ein Boot ablegte.

Gegen 13:15 Uhr waren wir wieder zurück am Auto und hatten nun den kompletten Ring of Beara noch vor uns. Ob das zeitlich zu schaffen war?

Castletownbere erreichten wir ziemlich schnell und dann wurde die Straße langsam schmäler und Björn wollte erst mal eine Pause einlegen und ein Nickerchen machen. Die Fahrerei ist halt doch anstrengend. Und dann erblickten wir auf dem Parkplatz dieses kleine Café.

Björn bestellte eine Latte Macchiato und für mich gab es Hot Chocolate mit Marshmellows und Sahne. Einen schönen Ausblick hatte man auch.

Wir bogen dann auf den Weg nach Dursey Island ab und hatten schöne Blicke auf die Küste.

Dann kamen wir am Endpunkt an und die Seilbahn nach Dursey Island, die einzige Seilbahn, die über das Meer führt, war wegen benötigter Reparaturarbeiten außer Betrieb.

Also folgten wir weiter dem Wild Atlantic Way über die Beara Halbinsel.

Wir passierten Allihies mit schönen bunten Häusern.

Und dann kam der für uns schönste Wegabschnitt von Allihies nach Eyeries. Die Straße war nun sehr eng und überall gab es tolle Ausblicke.

Nach Eyeries nahmen wir den etwas weiteren Weg die Küste entlang, mit Ausblicken auf die Kerry-Halbinsel, die wir dann übermorgen befahren werden, auf dem bekannten Ring of Kerry.

Auf einen weiteren Abstecher in die Berge verzichteten wir dann, weil es inzwischen doch schon 18:00 Uhr geworden war. Ich machte auch mal für 5 Minuten die Augen zu, was echt gut getan hat.

Da es nun schon so spät war und wir in der nächsten Unterkunft ja eh Bescheid gegeben hatten, entschieden wir uns dann in Kenmare noch essen zu gehen und nicht bis nach Kilarney durchzufahren. Bei TripAdvisor entschied ich mich für das Tom Crean, was dieses Mal eine gute Wahl war. Das Essen war echt lecker, so dass wir dann auch noch ein Dessert bestellten.

Dann machten wir uns wieder auf den Weg und hatten noch rund eine Stunde Fahrt bis Kilarney, wo wir dann gegen 21:00 Uhr im Acara B&B ankamen.

Carmel, die Besitzerin, war auch schon wieder zurück vom Golf spielen. Auch eine nette Frau. Wir unterhielten uns kurz, sie fragte, wann wir frühstücken wollen und dann verzogen wir uns auf das Zimmer.

Gegen 22:30 Uhr gingen wir dann ins Bett.

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