Sizilien (29.8.-13.9.2018) – Highlight 3: Castelbuono und Cefalù

Castelbuono

Die wichtigste und größte Stadt der Madonie liegt in 420 Meter Höhe und hat ca. 9000 Einwohner. Von unserem Hotel aus war der Ort in ca. einer Stunde zu erreichen. Allerdings über die Autobahn, die auf Sizilien Maut kostet. Der Ortskern ist mittelalterlich geprägt, enge Pflastergassen und kleine Plätze verlocken zu Streifzügen. 1316 entstand hier ein wuchtiges Kastell, um das allmählich das Dorf wuchs. Mir hat es hier sehr gut gefallen. Ein beschauliches kleines Städtchen ohne großen Trubel.

Cefalù

Eine weitere halbe Stunde Fahrt und wir kamen in Cefalù an. Cefalù ist nach Taormina das zweitgrößte Tourismuszentrum von Sizilien und liegt an der Nordküste. Die pittoreske Altstadt mit ihren gepflasterten Gassen und engen Bogendurchgängen befindet sich zwischen dem Meer und dem wuchtigen, 270 Meter hohen Felsen Rocca di Cefalù. Im Westen erstreckt sich eine kilometerlange Bucht mit feinen Sandstrand, im Hinterland befinden sich die Berge der Madonie.

Ein Seiltänzer hoch oben über der Stadt.

Der Dom. Diesen durfte man schulterfrei nicht betreten. Deshalb wurden am Eingang Tücher zum Überhängen verteilt.

Der Strand…ziemlich überfüllt.

Porta Pescara

Lavatoio – das viele Jahunderte lang genutzte Waschhaus

Abendessen im Le Chat Noir

Der Dom bei Nacht

Sizilien (29.8.-13.9.2018) – Highlight 2: Giardini Naxos und Taormina

Giardini Naxos

Heute ist Giardini Naxos hauptsächlich ein Ferienort. 735 v. Chr. entstand hier die erste griechische Kolonie Siziliens. Vom antiken Erbe ist nur wenig erhalten geblieben. Die Ausgrabungen im „Parco Archeologico“ zeigen nur noch die Grund- und Stadtmauern, die in einem parkähnlichen Gelände gelegen sind. Funde aus dem alten Naxos und anderen Kolonien sind in einem kleinen Museum ausgestellt. Der Eintritt für Park und Museum kostet 4€. Ich fand es insgesamt ehrlich gesagt nicht so besonders sehenswert.

Taormina

Taorminas Lage, wie ein Balkon rund 200 m hoch über der Küste und den gigantischen Ätna im Blick, ist traumhaft. Somit ist es auch der meistbesuchte Urlaubsort Siziliens. Seinen Charme hat sich das Städtchen trotzdem bewahrt.

In weiten Teilen des Ortes herrscht ein Zufahrtsverbot für Autos. Somit sollte man besser eines der Parkhäuser auf dem Weg in die Stadt aufsuchen. Wir landeten im Parkhaus Porta Catania, was sich als gute Wahl herausstellte, da es sehr zentral liegt. Am Ende des Tages mussten wir rund 10 Euro fürs Parken berappen.

Durch das Porta Catania…

…gelangt man auf den Corso Umberto I., den Lebensnerv der Stadt, der gesäumt ist von restaurierten alten Häusern, im Erdgeschoss Boutiquen, Restaurants oder Reisebüros.

Ein Stück weiter am Corso kommt man zum Zentrum der Stadt, der Piazza del Duomo. Der Dom stammt aus dem 13. Jahrhundert. Vor dem Dom steht ein Barockbrunnen, gekrönt von einem Zentaur.

Am kurz später folgenden Piazza IX. Aprile gibt es einen tollen Aussichtspunkt auf die Küste.

Wie in fast allen Orten hier auf Sizilien, gibt es auch viele Kirchen.

Nachdem wir es uns dann in einem der Straßencafés mit einem Eis und einem Kaffee gemütlich gemacht hatten ging es dann zum berühmtesten Bauwerk der Stadt. Das griechisch-römische Theater. Die Panoramalage ist nicht zu übertreffen. Der Blick auf die Küste und in der Ferne der Ätna (der sich bei uns leider in Wolken gehüllt hat) ist einfach toll.

Kleines Fotoshooting von uns musste dann auch sein 😉.

Zurück in der Stadt entstanden dann noch weitere Eindrücke.

Der Tag endete dann noch bei einem gemütlichen Abendessen in einer Seitenstraße. Den Trubel der Stadt konnten wir hier etwas ausblenden.

Taormina ist trotz der Menschenmassen sehr empfehlenswert und unbedingt einen Ausflug wert.

Sizilien (29.8.-13.9.2018) – Highlight 1: Capo d‘Orlando

Nach einer Empfehlung eines Bekannten sind wir nun für eine Woche im Hotel L’antica Ruota in Capo d’Orlando, bevor es auf die Liparischen Inseln geht. Capo d’Orlando selbst hat nicht allzu viel zu bieten. Ein paar Sehenswürdigkeiten haben wir an unserem ersten Tag erkundet.

Hotel l’antica Ruota

Monte della Madonna

Der Monte della Madonna ist ein kleiner Hügel über Capo d’Orlando von dem aus man einen ganz schönen Blick auf die Stadt hat. In die andere Richtung hat man einen schönen Blick auf die Küste. Ein Kreuzweg führt über mehrere Treppen nach oben, was in der Mittagshitze etwas schweißtreibend war. Oben befindet sich ein Kloster, das leider geschlossen hatte.

Capo d’Orlando Marina

Auf Sizilien gibt es eine neue Marina und zwar hier in Capo d’Orlando. Der Yachthafen beherbergt schon eine Menge Yachten, die Infrastruktur drumrum ist momentan noch etwas im Aufbau. Es gibt einen Supermarkt, mehrere Geschäfte und ein paar Bistros. Ein ganz netter Ort, an dem wir uns einen Kaffee und ein Eis gegönnt haben.