26.02.2020 – 20.03.2020 – Costa Rica – 22. Tag: Fahrt nach San José bzw. Orosi-Tal

Unser Heimflug war noch nicht geklärt. Trotzdem machten wir uns heute auf, um nach San José zu fahren. Hier sollten wir offiziell noch eine Nacht im Hotel Colonial verbringen, um morgen früh heimzufliegen. Bleibt es dabei? Niemand wusste es. Nach San José wollten wir nicht wirklich. Erstens war es da nicht schön und zweitens ist dort das Epizentrum von Corona in Costa Rica. Aber wir hatten keine Wahl.

Heute morgen hatten wir von World Insight noch eine Email erhalten, dass wir uns beim Auswärtigen Amt mit unserem Aufenthaltsort registrieren sollen. Die Seite war aber dermaßen überlastet, dass dies nicht möglich war.

Los ging es erst um 10 Uhr, also konnten wir noch in Ruhe frühstücken, wobei Ruhe wohl eher der falsche Ausdruck ist. Mein Bauch zickte heute auch ein bisschen rum, was wahrscheinlich der Aufregung und Ungewissheit geschuldet war.

Erst mal ging dann unsere Geschichte mit den 10 kleinen Negerlein weiter….zwei Mitreisende hatten noch eine weitere Verlängerung hier in Puerto Viejo gebucht. Lange haben sie überlegt, ob sie nicht doch mit uns nach San José fahren und ihren Urlaub abbrechen. Aber Flüge waren ja keine in Sicht. World Insight, unser Reiseveranstalter, hatte die Entscheidung freigestellt. Letztlich entschieden sich die beiden, doch in Puerto Viejo zu bleiben, wo sie ein schönes Hotel gebucht hatten.

Wir brachten sie mit dem Bus zum neuen Hotel und verabschiedeten uns auch von den beiden. Nun waren wir nur noch 7 von ursprünglich mal 16 Reisenden.

Danach hatten wir erstmal eine lange Fahrt vor uns, fast 6 Stunden.

Wir machten auch noch Rast, ich hatte aber nicht so richtig Hunger und verzichtete.

Ca. eine Stunde vor San José bekam unser Guide dann einen Anruf, dass wir doch nicht nach San José gefahren werden, sondern ins Hotel Rio Perlas, wo es uns am Anfang der Reise so gut gefallen hatte. Das ist ja schon mal was. Zwei Tage sollen wir dort bleiben, dann eine Nacht im Hotel Colonial und am Montag soll der Flug gehen.

Das kam uns komisch vor, weil die Anzahl der Übernachtungen ja nicht ausreichend war. Nach einem weiteren Telefonat hieß es dann, der Flieger geht am Samstag.

Ok, also wurden wir erst mal im Rio Perlas abgesetzt und verabschiedeten uns von unserem Guide Olman und von unserem Fahrer Carlos, der uns die ganze Reise über sehr sicher durchs Land gebracht hat. Beide haben ihre Sache gut gemacht und bekamen dann natürlich auch das entsprechende Trinkgeld.

Jetzt waren wir also wieder hier, das hätten wir vor 3 Wochen auch noch nicht gedacht.

Inzwischen war noch eine Email gekommen, dass wir uns auch bei Condor für das Flyhome Programm registrieren sollen. Das taten wir dann. Das lief auch nicht gleich so glatt, aber im dritten Anlauf hat es dann geklappt.

Es war zwar etwas frisch trotzdem sprangen wir dann erst mal in das warme Wasser des Pools und versuchten ein bisschen abzuschalten.

Auf ein richtiges Abendessen verzichteten wir heute und aßen nur ein paar Kleinigkeiten auf dem Zimmer.

26.02.2020 – 20.03.2020 – Costa Rica – 21. Tag: Cahuita Nationalpark

Heute stand der letzte Nationalpark unserer Rundreise auf dem Programm, der Cahuita Nationalpark. Und der hat sich nochmal richtig gelohnt.

Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus zum Eingang Puerto Vargas. Nach nicht allzu langer Fahrt waren wir auch schon da.

Kaum waren wir ausgestiegen, turnten auch schon die putzigen Kapuzineräffchen in den Bäumen über uns, noch bevor wir den Park überhaupt betreten hatten.

An diesem Eingang des Parks war es fast menschenleer, außer uns war so gut wie niemand da. Die meisten betreten den Park über Cahuita.

Fest angelegte Wege aus Holzplanken bildeten die ersten zwei Kilometer des Weges.

Schon bald hörten wir die lauten Rufe der Brüllaffen, die wir dann auch schon bald in den Baumwipfeln erblickten. Dieses Mal genoss ich das Schauspiel mal ohne Fotografieren.

Ein weiteres Mal kreuzten Kapuzineraffen unseren Weg. Natürlich gab es auch viele weitere Pflanzen.

Ein paar Mitreisende sahen noch einen Waschbär über die Planken laufen, den habe ich leider verpasst.

Nach den zwei Kilometern erreichten wir dann das Meer und den Strand. Ab hier verlief der Weg dann immer in Meeresnähe, mit schönen Strandabschnitten, aber dennoch meist schattig.

Ein weiteres Mal kletterten die Kapuzineraffen um uns rum, dieses Mal sogar mit einem Baby auf dem Rücken. Hier verweilten wir etwas länger, so dass wir etwas den Anschluss verloren.

Der Weg war überall gesäumt von abgestorbenen Korallen, da sich vor dem Park ein großes Korallenriff befindet.

Viele schöne Strandabschnitte lagen auf dem Weg.

Als ich an dem Platz ankam, wo die anderen warteten, erzählten sie, dass ganz viele Waschbären da waren. Da keine mehr zu sichten waren, war ich schon etwas enttäuscht, aber dann kamen zwei Putzige Bären doch nochmal aus dem Gebüsch gekrochen.

Nur Björn war auf einmal verschwunden. Ich begab mich auf die Suche und nachdem ich ihn endlich gefunden hatte, erzählte er, dass er einen Nasenbären gesichtet hatte.

Wir holten die Gruppe dann wieder ein. Am Strand machten wir an einer Bank eine Rast mit Badeaufenthalt. Hier hatte unser Guide dann schlechte Nachrichten für uns. Er hatte einen Anruf von World Insight bekommen, dass es so gut wie sicher ist, dass unser Flug am Donnerstag nicht geht, aber das war ja fast abzusehen. Aber jetzt erst mal das Hier und Jetzt genießen und was Donnerstag ist, sehen wir dann.

Drei Mitreisende wollten dann lieber in den Ort Cahuita und liefen schon mal vor. Zwei andere fanden den Platz nicht so toll und liefen ein Stück zurück, wo es ihnen besser gefallen hatte.

Wir blieben da und ich ging nur mal mit den Füßen ins Wasser. Hier war auch kaum Brandung.

Unser Guide verließ uns dann auch Richtung Cahuita und nach einer halben Stunde zogen wir auch weiter.

Nochmal sahen wir Kapuzineräffchen.

In einem Baum entdeckten wir dann auch noch zwei Faultiere, das eine ebenfalls mit einem Baby.

Ein blauer Schmetterling flatterte ebenso noch über den Weg.

Schließlich erreichten wir Cahuita und einige kauften noch Souvenirs an den Souvenirständen.

Von den Tieren her, haben wir fast die gleichen gesehen, wie im Manuel Antonio Nationalpark, schöne Strände gibt es hier, nur ist hier alles viel weniger überlaufen, bzw. war es fast menschenleer. Deshalb hat es mir hier fast besser gefallen .

Dann ging es mit dem Bus zurück ins Hotel. Hier hatten wir wieder Internet und stellten fest, dass unser Condor-Flug noch offiziell auf der Homepage steht, deshalb schöpften einige wieder Hoffnung, dass wir doch wegkommen, aber wir hatten ja von World Insight eine andere Info bekommen.

Um 18 Uhr fuhren wir wieder zu Sabine ins Restaurant. Dieses Mal war das Restaurant voll mit Reisegruppen, deshalb hatte sie heute keine Zeit für uns.

Ich bestellte heute mal das Thaicurry mit Shrimps, was sehr lecker war.

Da zwei weitere Mitreisende hier in Puerto Viejo eine weitere Verlängerung gebucht haben und das somit unser letzter gemeinsamer Abend war, haben sie uns auf ein Getränk eingeladen. Danke nochmal dafür 🙏. Ich hatte dann einen Mango Daiquiri.

Bei der Rückfahrt verabschiedete sich Sabine dann nochmal persönlich von uns.

Den Abend verbrachten wir wieder zu sechst bei Wein und verfielen in Galgenhumor bzgl. Corona. Dann kamen die zwei Französinnen aus dem Nachbarzimmer nach Hause und gesellten sich noch zu unserer Runde. Sie hatten ihre Reise gerade erst gestartet und müssen jetzt wahrscheinlich abbrechen.

Dann gingen wir ins Bett, mit den Gedanken an eine vorerst ungewisse Zukunft.

26.02.2020 – 20.03.2020 – Costa Rica – 20. Tag: Besuch bei den Bribris und Naturschutzgebiet Gandoca Manzanillo

Heute war nochmal ein sehr interessanter Tag. Nach dem Frühstück stand ein Besuch bei den Bribris auf dem Programm. Die Bribris gehören zu den Ureinwohnern.

Auf dem Weg zum Ort Bribri luden wir unseren lokalen, englischsprachigen Guide für diese Tour ein und erreichten kurz später schon unser Ziel. Wir waren die erste Gruppe vor Ort.

Die Bribris stellen alles was sie brauchen, aus natürlichen Materialen her, zum Beispiel Ketten, Pfeil und Bogen, Blasrohre. Muscheln dienen teilweise als Musikinstrumente.

Nach einer Vorführung diesbezüglich betraten wir den Garten und bekamen hier auch wieder allerhand Pflanzen zu sehen.

Hier wurde uns auch gezeigt, wie die Farbe hergestellt wird, um die Haut zu bemalen oder die Fingernägel.

Wir sahen zum Beispiel:

Kakao,

Bromelien, Basilikum, Anato / Ajote (dient als Hautfarbe, das Trinken hilft aber auch gegen Magenprobleme).

Anis, Muskatnuss,

Chinin, Chilli.

Mit den Blättern dieser Pflanze werden die Dächer der Häuser hergestellt.

Diese Tierchen liefen uns auch noch über den Weg.

In einem abgesperrten Bereich konnten wir dann nochmal viele Pfeilgiftfrösche beobachten. Hier bekamen wir den grünen Frosch dann auch gut auf die Kamera.

Einer der Bribris machte mit einem Pflanzenblatt im Mund dann noch Vogelgeräusche nach. Faszinierend.

Die Bribris haben keine Kirche, aber eine Hütte, in der sie z. B. bei Krisen uns Feuer tanzen. Wenn jemand krank ist, werfen sie Blüten und Pflanzen ins Feuer.

Das Interessanteste kam dann zum Schluss. Wir wurden in die Herstellung von Schokolade eingewiesen.

Das ganze fängt mit den Kakaobohnen an.

Diese müssen sechs Tage fermentiert werden. Danach werden sie 22 Tage in der Sonne getrocknet.

Dann werden die Bohnen 10 Minuten im Feuer geröstet.

Hinterher werden sie mit einem großen Stein gemahlen.

Durch Schütteln wird die Schale entfernt

Danach kam dann eine Art Fleischwolf zum Einsatz, durch den alles durchgepresst wurde.

Dadurch wird das Öl freigesetzt und eine breiige Masse entsteht, die wir auch probierten. War aber sehr bitter.

Nachdem dem Ganzen noch süße Kondensmilch zugesetzt wurde, war es dann sehr lecker.

Aus diesen Bechern tranken wir den Kakao.

Leider durften wir diese nicht behalten.

Die gesüßte Masse wurde dann noch auf Bananen und Sternfrüchte gestrichen. Auch das war nochmal ein Genuss.

Wir kauften dann noch zwei Beutel mit fertiger Kakaomasse für Zuhause.

Im Shop kauften wir dann auch noch eine Maraca, ein Musikinstrument, das Geräusch wird durch Samen erzeugt, die sich im Inneren befinden.

Dann fuhren wir erst mal zurück ins Hotel. Unterwegs machten wir noch einen kurzen Halt. Hier konnte man nämlich nach Panama rüberschauen. Der Fluss ist quasi die Grenze, auf der anderen Flussseite ist schon Panama.

Inzwischen waren Gerüchte aufgekommen, dass ggf. unser Flieger am Donnerstag zurück nach Deutschland wegen Corona gecancelt ist. Niemand wusste aber was Genaues.

So fuhren wir eine Stunde später zum Naturschutzgebiet Gandoca-Manzanillo.

Das stand nicht offiziell auf dem Programm, wurde aber optional angeboten und wir wollten alle hin. Nach nur ca. 20 Minuten Fahrt waren wir auch schon da. Hier gab es tolle Strände und der Wellengang war auch nicht so hoch, wie an unserem Hotel. Es bestand der Wunsch, nach der Wanderung durch den Park hier noch einen Badestop einzulegen.

Am Eintritt in das Naturschutzgebiet ist kostenlos, Spenden sind aber erwünscht. Unser Guide empfahl uns, 1000 Colones pro Person zu spenden.

Der Park war sehr schön und ruhig, mit herrlichen Strandabschnitten und Eckchen zum Verweilen.

Vor der Küste gibt es ein großes Korallenriff.

Es war immer mal wieder ein bisschen matschig. Wir drehten auch keine allzu große Runde. Schön anzusehen waren noch die Wellen, die sich an diesen Felsen gebrochen haben.

Tja und dann bekam unser Guide einen Anruf von seiner Frau und er verkündete, dass der Flughafen in San José bis 12.4. schließt. Da waren alle erst mal ein bisschen geschockt. Ich dachte, erst mal offizielle Infos abwarten, aber natürlich schlich sich ein ungutes Gefühl ein. Bis 12.4. hier bleiben? Das wäre doppelt so lange, wie der Urlaub geplant war. Ja, momentan geht es uns hier viel besser, als in Deutschland, wo ja schon vieles geschlossen hat, und wir hier eigentlich noch keine Einschränkungen haben. Aber man weiß ja auch nicht, was hier noch kommt. Nein, bis 12.4. wollen wir eigentlich nicht hier bleiben, auch wenn Costa Rica ein tolles Land ist.

Nach dieser Nachricht wollte dann doch niemand mehr baden und somit fuhren wir zurück zum Hotel. Dort relativierte sich die Aussage dann etwas. Der Flughafen ist für Einreisen bis 12.4. geschlossen, die Ausreise ist noch möglich. Trotzdem wussten wir ja nichts genaues. Auf der Condor-Seite stand der Flug noch ordnungsgemäß drauf, anderen Mitreisenden war gesagt worden, dass die Flüge gecancelt sind. Wir mussten also einfach der Dinge harren.

Wir versuchten das Hier und Jetzt zu genießen und nicht an Donnerstag zu denken. Wir wollten uns die letzten Urlaubstage ja nicht noch vermiesen. World Insight wird uns schon informieren, wenn es was zum Informieren gibt.

Netterweise fuhr Carlos, unser Busfahrer, uns um 18 Uhr wieder in den Ort und wir gingen wieder zu Sabine ins Bikini-Restaurant. Sabine nahm sich heute viel Zeit für uns. Für sie stehen ja auch harte Zeiten bevor, wenn jetzt keine Touristen mehr kommen. Sie erzählte uns, dass sie Vertrauensperson der Botschaft ist. Sie machte uns auch Mut, dass wir schon wieder nach Hause kommen und sagte, dass die deutsche Regierung sich gut um ihre Bürger kümmert und wir schon abgeholt werden, wenn auch vielleicht nicht am Donnerstag. Und sie sagte, dass es uns hier ja grade viel besser geht als in Deutschland und hier in Puerto Viejo eigentlich so gut wie keine Ansteckungsgefahr besteht. Eigentlich alles genau meine Gedanken. Aber ein paar Mitreisende waren inzwischen halt doch schon sehr hippelig. Die Gespräche kamen doch immer wieder auf das Thema Corona zurück.

Auf jeden Fall gab es von Sabine erst mal Tacco-Chips und selbstgemachte Guacamole aufs Haus. Ein Traum.

Ich bestellte heute die Hähnchenbruststreifen. Und die leckere Limonade mit frischer Minze.

Zum Abschluss gab es wieder den Banane-Mango-Rum-Drink aufs Haus.

Sabine hatte uns am Vortag auch schon ihren Marketing-Trick erklärt. Sie benutzt Stellwände, die sie immer so positioniert, dass das Restaurant voll aussieht. Ist kein Platz mehr da, werden die Wände weiter nach hinten gerückt. Sehr schlau.

Unser Fahrer nahm uns wieder mit zurück ins Hotel und wir saßen wieder noch bei einem Glas Wein beisammen.

Unter anderem beschlossen wir, eine Kommune hier in Costa Rica zu gründen, falls wir nicht ausreisen dürfen 😉.

26.02.2020 – 20.03.2020 – Costa Rica – 18. Tag: Tortuguero

Heute Nacht hatte es einen richtigen Tropenregen gegeben. Hat das runter gemacht.

Die Nacht war dann auch kurz. Heute starteten wir nämlich um 05:40 Uhr mit einer Bootstour. Ich war aber sowieso schon um 04:30 Uhr wach.

Eine weitere Bootstour haben wir um 11 Uhr gemacht. Beide Touren dauerten ca. 2 h. Zwischen den beiden Touren nahmen wir unser Frühstück ein. Es gab entweder Pancakes oder Reis mit schwarzen Bohnen und Ei.

Es war schon hell, als wir alle ins Boot stiegen. Wir fuhren zum Eingang des Nationalparks. Dort mussten pro Person 15 Dollar entrichtet werden, um die Kanäle befahren zu dürfen. Der Eintritt war aber wieder in unserem Reisepreis enthalten. Im Nationalpark dürfen die Boote nur langsam fahren. Somit fuhren wir gemütlich am Ufer entlang und hielten nach Tieren Ausschau.

Wir sahen jede Menge Reiher und andere Wasservögel,

Leguane,

Klammeraffen, Brüllaffen, Kaimane,

Basilisken. Dieser sieht aus wie ein Blatt und konnte deshalb von uns zuerst gar nicht erkannt werden.

Danach hätten wir noch die Möglichkeit gehabt, uns mit dem Boot zu einem Berg fahren zu lassen, der einen schönen Aussichtspunkt mit Blick über die Umgebung haben soll. Der Eintritt sollte 2 Dollar kosten, die Bootsfahrt hin und zurück allerdings 10 Dollar. Wir entschieden uns alle dagegen.

Stattdessen liefen wir nach der zweiten Bootstour dann auf einer kleinen Tour durch den Tortuguero Nationalpark. Der Eintritt war in den 15 Dollar schon beinhaltet.

Zuerst einmal mussten wir einen lästigen Köter loswerden, der uns ab dem Parkeingang begleitet hat. Es war zu sehen, dass er sich irgendwo losgerissen hatte. Ständig stellte er sich zähnefletschend vor uns oder raste im Eiltempo an uns vorbei. Ganz wohl war uns dabei nicht. Also gingen wir zurück und die Parkwächterin kam uns zu Hilfe. Danach rannten wir in den Park, damit die Töle nicht wieder hinterherkam.

Ganz laut hörten wir dann die Brüllaffen über uns. Und dann entdeckten wir sie auch hoch oben in den Baumgipfeln.

Vorerst waren wir völlig alleine hier im Park. Die Ruhe war mal sehr angenehm.

Nach kurzer Zeit kamen wir an einen Strand. Hier war ganz schöner Wellengang und Brandung. Ganz anders als noch am Pazifik.

So richtig wussten wir dann nicht, wo der Weg weitergeht. Wir liefen nach links am Strand entlang und waren auf einmal im wahren Tortuguero. Hier liefen wir durch die Wohngebiete der Einheimischen und das erinnerte dann doch ganz stark an Kambodscha. Sehr ärmliche Verhältnisse. Aber hier war das wahre Leben und das war wieder etwas bedrückend, wenn man sieht, wie andere so leben müssen.

In den Bäumen sahen wir dann noch diese Vogelnester.

Da dies ja aber nicht der Weg war, den wir eigentlich gehen wollten, liefen wir wieder zurück und fanden einen anderen Waldweg, den wir dann weiterliefen. Viele Tiere sahen wir nicht mehr. Nur eine Libelle setzte sich auf ein Blatt. Wir hörten zwar immer wieder Tierlaute oder ein Rascheln, gesehen haben wir aber außer einer Spinne, keine weiteren Tiere mehr.

Nur auf dem Rückweg trafen wir auf eine Gruppe mit Guide, die mit ihren Kameras und Ferngläsern hoch in die Baumkronen schauten. Wir suchten und suchten, konnten aber nichts entdecken. Bis wir denn doch mit dem Tele der Kamera das Faultier entdeckten, aber immer noch war es schwierig dieses zu identifizieren.

Zurück im Hotel machten wir uns frisch.

Danach ging ich mit Taschenlampe bewaffnet nochmal im Garten auf Tiersuche. Das Tor Richtung Strand war schon geschlossen. Dort darf man abends nicht mehr hin, weil die Schildkröten dort ihre Eier ablegen. So stromertet ich also durch den Garten und hörte auf einmal ein Rascheln in der Baumkrone. Dann sahen mich zwei rote Augen aus der Dunkelheit an. Wieder ein Kinkajou, aber dieses Mal viel näher als am Vortag. So gelang mir dann auch noch ein gutes Foto. Ich fand noch eine Spinne, einen Krebs und eine Eidechse.

Um 18:30 Uhr waren mit vier Mitreisenden im Restaurant am Wasser verabredet. Das Essen dort war sehr lecker, mit das beste auf der Reise. Die Fruchtsäfte schmeckten auch sehr gut.

26.02.2020 – 20.03.2020 – Costa Rica – 17. Tag: Fahrt nach Tortuguero, Bananenverpackungsfabrik und Nightwalk

Heute hatten wir wieder eine längere Fahrt vor uns. Um 08:30 Uhr ging es los, Ziel war Tortuguero. Ca. 2,5 h Busfahrt lagen erst mal vor uns. Ich war nicht böse drum, Sarapiquí zu verlassen.

Unterwegs kamen wir an der Delmonte Bananenpackerei vorbei. Hier hielten wir an und schauten uns von außen ein bisschen die Fabrik an.

Hier werden pro Tag ca. 5000 Kisten Bananen verpackt. Die Bananenstauden werden über ein Transportsystem vom Feld in die Fabrik geliefert.

Hier werden sie gewaschen und sortiert. Es gibt drei Kategorien. Es fallen ca. 12 % Ausschuss an, da die Kunden ganz spezielle Vorgaben haben. Gerade Bananen sind zum Beispiel nicht gewünscht, auch wenn diese ganz normal schmecken und eigentlich gut sind. So einen Blödsinn müsste man meiner Meinung nach auch mal abschaffen.

Am Ende werden die Bananen dann verpackt.

Normale Arbeiter verdienen hier ca. 300.000 Colones pro Monat und arbeiten 8 h im Akkord. Immerhin sind sie versichert.

Eine Kiste Bananen bringt ca. 5,85 Dollar ein.

Als wir weiterfuhren, wurden die Bananen gerade vom Feld zur Fabrik über die Straße gezogen.

Nachdem wir passieren konnten, fuhren wir an vielen Bananenplantagen vorbei. Unser Guide erzählte uns, dass mindestens einmal im Monat mit dem Flugzeug gespritzt wird, also nichts mit Bio.

Ab hier wurde die Straße dann extrem schlecht. Schotterpiste mit vielen Schlaglöchern. So brauchten wir dann eine weitere Stunde bis zum Bootsanleger.

Hier warteten viele Touristen auf ihre Boote zum Übersetzen nach Tortuguero, es wimmelte geradezu von Menschen.

Nach Tortuguero durften wir, aufgrund der Bootsfahrt, pro Person nur eine Reisetasche mit 12 kg mitnehmen. Wir hatten deshalb am Vorabend zusammen eine kleine faltbare Tasche mit dem Nötigsten für zwei Tage zusammengepackt. Jeder von uns hatte dann noch seinen Rucksack mit dem Kameraequipment. Das Hauptgepäck blieb im Bus und unser Busfahrer ist damit in die Zentrale gefahren.

Dann ging es für 1,5 h aufs Boot. Mit vollem Speed ging es durch die Kanäle, die links und rechts von immergrünem tropischen Regenwald gesäumt waren. Da fühlt man sich ein bisschen wie auf dem Amazonas. Und wir hatten wohl den schnellsten Fahrer an Bord, rechts und links wurden alle anderen Boote überholt.

Nach 1,5 h erreichten wir den Ort Tortuguero und unser Hotel Miss Junies. Auch hier wurden wir mit einem Willkommensdrink empfangen. Die Zimmer sind sehr einfach, aber ausreichend.

Einen Swimmingpool gibt es auch.

Gegen 14 Uhr schlenderten wir dann mal durch den Ort. Der hat irgendwie den Charme des Vergammelten. Wäre es hier etwas gepflegter, würde es mir vom Flair her gut gefallen. Irgendwie fühlt man sich hier ganz anders als an den Orten bisher. Die Karibik scheint sich da doch sehr vom Pazifik zu unterscheiden. Allerdings ist hier auch alles viel ärmlicher und man muss es leider sagen, auch vermüllt. Hier in Tortuguero ist aber auch alles sehr teuer. Ein Magnet sollte zum Beispiel 10 Dollar kosten, das habe ich mir verkniffen. Wir erkundigten uns im Dorf noch nach einem Nightwalk, entschieden uns dann aber doch, das Angebot unseres Hotels wahrzunehmen.

Im Ort tranken wir noch einen Cappuccino, mit Blick auf den Kanal.

Gegen 18:30 Uhr sollte dann der Nightwalk stattfinden. Da das Restaurant nur von 18 Uhr bis 20 Uhr geöffnet ist, konnten wir unser Essen vorbestellen und erhielten dies dann direkt nach der Nachtwanderung.

Um 18:30 Uhr trafen wir uns also zu viert mit dem Guide vor dem Hotel, die Stirnlampen im Gepäck.

Zuerst erkundeten wir den hoteleigenen Garten und fanden sofort eine riesige Kröte, einen Vogel und ein Stachelschwein.

Danach verließen wir das Hotel und liefen ca. 2 km einen Weg entlang, dann über ein größeres Feld und wieder zurück.

Wir sahen in dieser Zeit mehrer Spinnen, Leguane, 5 oder 6 Faultiere, einen Kinkajou und mehrere Frösche. Bestimmt habe ich jetzt irgend etwas vergessen.

Einer der Frösche saß wie auf dem Präsentierteller an einem trockenen Halm. Ein echt putziges Kerlchen.

Unterwegs erklärte der Guide auch noch viele Pflanzen. Es war auf jeden Fall ein erfolgreicher Abend. Die 25 Dollar Gebühr pro Person musste nach der Führung in bar entrichtet werden.

Danach nahmen wir das Abendessen im Restaurant ein. Ich hatte Jerk Chicken, ein typisches Gericht hier in der Karibik.

26.02.2020 – 20.03.2020 – Costa Rica – 16. Tag: Finca Sura und Tirimbina Reservat

Zum Frühstück gab es heute frisch zubereitetes Omelette, sehr lecker. Die Zutaten konnte man sich selbst auswählen, u.a. Schinken, Käse, Jalapeños, Zwiebeln etc. Reis mit schwarzen Bohnen gibt es ja fast überall, wie auch die Kochbananen. Und natürlich leckeres Obst.

Heute fuhren wir erst um 09:30 Uhr los, somit konnten wir etwas ausführlicher frühstücken.

Mit dem Bus fuhren wir dann zur Finca Sura, ein landwirtschaftlicher Betrieb, wo man auch übernachten kann.

Überall liefen Gänse und andere Wasservögel umher.

Zur Begrüßung wurden wir mit frischem Ananassaft empfangen.

Dann startete die Führung über das herrliche Gelände. Unser Guide übernahm die Übersetzung, da der Führer nur spanisch sprach. Hier wird alles ohne Agrochemikalien angebaut und natürliche Bio.

Folgende Pflanzen bekamen wir zu sehen, riechen, schmecken:

Kakaobohnen, diese konnten wir lutschen, war etwas glibberig, aber sehr lecker. Die Überreste wurden ausgespuckt.

Bananen

Maniok, schmeckt ein bisschen wie mehlige Kartoffeln, mein Ding ist es nicht unbedingt.

Vanille

Pfeffer

Guanabana

Ingwer, dieser roch so herrlich intensiv. Ich glaube, den versuchen wir zuhause auch mal anzubauen.

Süßkartoffeln

Kurkuma, auch dieser war ein intensives Geruchserlebnis

Nanpi

Ananasblüten und -pflanzen, diese durften wir auch probieren und das war die beste Ananas, die ich je gegessen habe.

Maniok

Zimt, dafür schabte der Guide ein bisschen Rinde des Baumes ab…und wieder dieser intensive Geruch.

Angeblich soll es hier auch Schlangen geben, wir haben aber keine zu Gesicht bekommen.

Unterwegs trafen wir dann noch auf Mathilda, die genüsslich unsere Ananasreste aufaß.

Ein kleines Stück Weg war üppiger Vegetation umgeben.

Und in einer Ecke sollen öfters Pfeilgiftfrösche zu sehen sein, die wir dann auch schnell zu Gesicht bekamen. Ich habe mir diese aufgrund Fotos immer viel größer vorgestellt, tatsächlich sind sie aber nur höchstens Fingernagel groß. Mehrere rote Frösche tummelten sich am Fuße der Bäume.

Nach der Führung wurde uns noch leckerer Guanabana Saft, Ananas Kuchen, Kaffee angeboten.

Wir kauften noch ein paar Tütchen frischen Ingwer, Kurkuma und Kakaobohnen. Man konnte dafür spenden, was man wollte. Unser Guide riet uns, 1 Dollar pro Tütchen zu spenden.

Dann setzten wir unsere Fahrt fort, bis unser Fahrer auf einmal anhielt, weil Brüllaffen in den Bäumen waren. Und jetzt haben wir sie so nah wie noch nie vorher gesehen. Und mit der großen Kamera sind tolle Fotos gelungen. Mit dem Handy eher weniger.

Unser Weg führte uns dann ins Tirimbina Reservat. Hier fanden wir es richtig toll, da dieser Park noch richtig ursprünglich ist und nicht so menschenüberlaufen. Ein wirklicher Geheimtipp.

Auf jeden Fall sollten wir hier feste Schuhe anziehen, weil es auch hier Schlangen gibt. Aber auch hier haben wir keine zu sehen bekommen.

Und kaum hatten wir den Park betreten, fanden wir auch schon den ersten roten Pfeilgiftfrosch, sogar mit einer Kaulquappe auf dem Rücken. Und gleich nebendran kam dann auch noch ein grün-schwarzer Frosch zum Vorschein.

Die Vegetation im Park war auch echt toll und wieder viele Epiphyten.

Im Baum saß auch noch ein Faultier, dieses war aber mit bloßem Auge auch schon wieder schwierig zu erkennen.

Dann fing es an zu regnen, was hier in der Region aber ganz normal ist. Die Regenjacken wurden ausgepackt, aber das war viel unangenehmer als ohne Jacke zu gehen.

Würgefeigen gab es auch wieder und auch eine Hängebrücke.

Uns hat es hier besser gefallen, als am Arenal, wo es viel zu überlaufen war.

Nach ca. 2,5 h war unser Rundgang beendet, wir hatten noch ein paar weitere rote Frösche gesehen und diesen tollen Schmetterling, der minutenlang ruhig sitzen blieb.

Zurück im Hotel setzte ich mich noch auf den Balkon und bekam einige Mückenstiche ab. Nach dem Duschen gingen wir wieder gegen 19 Uhr essen. Heute hatte ich das landestypische Gericht Casado mit Fisch. Und den leckeren Ananassaft, den ich auch schon am Vorabend hatte.

Hinterher trafen wir uns zu viert nochmal in einer Sitzecke und und leerten unsere noch halbvollen Weinflaschen. Irgendwie drehten sich die Gespräche dann aber auch immer wieder um Corona.

26.02.2020 – 20.03.2020 – Costa Rica – 15. Tag: Fahrt über Alajuela nach Puerto Viejo de Sarapiqui

Inzwischen ist Corona auch hier in Costa Rica angekommen. Vor ein paar Tagen gab es ein paar wenige Fälle, der Virus hat sich jetzt aber auch schon ausgebreitet und das Krankenhaus in Alajuela nimmt keine Patienten mehr auf. Ein Arzt hat den Virus hier wohl eingeschleppt.

Bisher waren wir ja froh, dem Wahnsinn in Deutschland entkommen zu sein. Nachrichten über leere Supermärkte durch Hamsterkäufe, jetzt Bundesligaspiele vor leeren Rängen, geschlossene Schulen….

Hier läuft alles noch normal und wir hoffen, dass Corona nicht noch Auswirkungen auf unsere Reise haben wird. Aber heute trafen auch erste Nachrichten ein, dass die Uni in San José ab morgen geschlossen werden soll.

Ansonsten hatten wir heute nur eine lange, lange Fahrt vor uns und der Tag hatte etwas von „10 kleine Negerlein“. Nach dem Frühstück mussten wir uns nämlich leider von den ersten beiden Mitreisenden verabschieden, die die Reise ohne die offizielle Verlängerung gebucht haben und stattdessen noch vier weitere Tage in Samara blieben. Unser Bus brachte sie noch in das andere Hotel und unsere Fahrt führte uns mehrere Stunden nach Alajuela, das in direkter Nachbarschaft zu San José liegt.

Auf der Fahrt erzählte unser Guide etwas über das Gesundheitssystem in Costa Rica. Grundsätzlich sind alle Costa Ricaner krankenversichert, die angestellt sind. Das Problem ist allerdings, dass der Anteil an Schwarzarbeit sehr hoch ist und all diese Menschen sind dann auch nicht versichert. Allerdings wird auch niemand eine Versorgung verweigert, der nicht versichert ist. Termine für bestimmte Spezialbehandlungen, z. B. Ultraschall oder Ähnliches sind sehr schwer zu bekommen oder mit langen Wartezeiten verbunden, es sei denn, man geht in eine Privatpraxis und bezahlt die Behandlung selbst….

Unterwegs machten wir wieder Pause an der Raststätte mit den roten Aras.

Und heute passierte ein Kuriosum. Wir saßen im Café, ich hatte wieder einen Frappé Cappuccino und Björn ein Frutas Mixtas. Am Nachbartisch saß auch eine Deutsche. Und bevor man sich versehen konnte und bevor die Dame reagieren konnte, flog der Ara mitten ins Café und klaute das Kaffeestückchen vom Teller.

Danach fuhren wir weiter nach Alajuela, wo wir eine kurze Stadtbesichtigung machten.

In den Bäumen hier saßen auch Papageien in den Kronen.

Weiter ging es zur katholischen Kirche.

Anschließend nahmen wir noch gemeinsam ein Eis ein. Da dies Bestandteil des Reiseplans war, wurde dieses vom Guide bezahlt.

Das war auf jeden Fall sehr lecker.

Dann fuhren wir zum Hotel in Alajuela und hier hieß es wieder Abschied nehmen. Drei weitere Mitreisende hatten die Reise ohne Verlängerung gebucht und fliegen morgen wieder nach Hause. Ein weiterer Mitreisender hat auch nicht die Verlängerung gebucht, setzt aber seine Reise noch 3 Wochen in Bolivien und Chile fort. Heißt, für die Verlängerungswoche sind wir jetzt nur noch zu neunt.

Wir Neun fuhren nun also weiter in die Karibik. Unser heutiges Ziel war Puerto Viejo de Sarapiquí. Unterwegs hielten wir am Wasserfall La Paz und machten einen kurzen Fotostop.

Ein weiterer Stop am Wasserfall San Fernando folgte.

Wir befuhren in den Bergen eine Straße, die vor ein paar Jahren durch ein Erdbeben völlig zerstört worden war und es hieß, dass diese Straße wohl nie wieder befahrbar sein würde. Dann taten sich die Einwohner dort aber zusammen und haben die Straße in Eigenregie wieder befahrbar gemacht und das innerhalb eines Jahres. Heute ist die Straße besser als vorher.

Nach langer Fahrt kamen wir dann in Puerto Viejo de Sarapiqui im Hotel El Bambu an. Hier erhielten wir das erste Mal auf der Reise einen Willkommensdrink. Das Hotel liegt direkt an der Straße, die Zimmer sind aber kleine Bungalows, die sich hinter dem Haupthaus, verbunden durch Holzstege mitten im Dschungel liegen. Urwaldgeräusche inklusive.

Die Zimmer sind sauber und angenehm, aber das Bett geht überhaupt nicht. Alleine ist es ok, zu zweit gleicht es einer Berg- und Talbahn und Rückenschmerzen lassen grüßen.

Nach der Ankunft schlenderten wir durch den Ort, der aber wenig zum Verweilen einlädt. Ein Chinaladen neben dem anderen und außer dem Restaurant in unserem Hotel haben wir keine weitere Essensmöglichkeit gefunden. Wir kauften noch ein wenig Obst und gingen wieder zurück ins Hotel, weil wir uns hier nicht wohl fühlten. Als ich auf dem Bett lag, wackelte auf einmal das ganze Zimmer. Die Vermutung liegt nahe, dass ein kleines Erdbeben war.

Unser Guide erzählte uns, dass dies hier eine ganz arme Region Costa Rica’s ist und es deshalb so ganz anders ist als bisher. Teilweise verdienen die Leute hier wohl nur ca. 1,5 Dollar pro Tag.

Nach dem Duschen gingen wir dann gegen 19 Uhr ins hoteleigene Restaurant. Das Essen hier war allerdings sehr lecker und auch viel billiger als an unseren bisherigen Stationen.

Mein Ananassaft hat nur rund 850 Colones gekostet, ca. 1,5 Dollar. Zum Essen hatte ich überbackene Hähnchenbrust.