01.10.2022 – 14.10.2022 Ischia – 13. Tag: Forio

Heute ist dann der letzte Urlaubstag angebrochen. Wir hatten ja die ganze Zeit ein bisschen damit geliebäugelt, heute nochmal in die Poseidon-Therme zu gehen. Das Ganze hat sich dann aber schnell zerschlagen, nachdem wir die Wettervorhersage gecheckt haben und heute dann für den ganzen Tag Regen angesagt war. Das hätte jetzt am letzten Tag auch nicht mehr sein müssen. Bei Regen gibt es hier auf Ischia auch nicht allzu viel zu unternehmen.

Also blieben wir erst mal auf dem Zimmer und fingen langsam an die Koffer zu packen. Ebenso entschloss ich mich dann, doch noch einen Blog von diesem Urlaub zu schreiben. So verging dann der Vormittag. Nachdem es dann gegen Mittag etwas aufklarte und der Regen aufhörte, liefen wir dann nochmal in den Ort nach Forio und wir wollten unser Pizza essen von gestern nachholen. Aber irgendwie haben wir heute schon wieder den gleichen Fehler wie gestern gemacht. Die am besten bewertete Pizzeria war eher eine Mitnahme-Pizzeria mit ein paar Tischen. Also schauten wir erst mal weiter, aber wie gestern machten alle gerade schon wieder zu oder hatten heute ganz geschlossen. Wir liefen noch am Hafen entlang zu einem Restaurant. Es war heute ziemlich kühl geworden und es windete wie an der Nordsee. Das Restaurant hatte dann auch geschlossen, also entschieden wir uns, doch wieder zurück zur Pizzeria Il Pizzicotto zu laufen.

Dort nahmen wir dann Platz und bestellten beide eine Pizza Diavolo. Diese war sehr lecker. Zu einer richtigen italienischen Pizza sind wir also doch noch gekommen.

Alle anderen Gäste waren dann bald verschwunden und das komplette Personal setzte sich dann an den Nachbartisch und sie nahmen selbst ihr Essen ein. Die Vermutung lag nahe, dass sie wahrscheinlich inzwischen auch geschlossen hätten. Falls ja, war es auf jeden Fall nett, dass sie uns trotzdem noch bedient haben.

Draußen sah es nach erneutem Regen aus, so dass wir mit dem Bus wieder zurück zum Hotel fuhren. Gerade als wir wieder zurück waren, fing es dann auch wirklich wieder an zu regnen.

Dann beschlossen wir, noch ein letztes Mal dem Thermalbad im Hotel einen Besuch abzustatten, mit dem Wissen, dass die Badeklamotten bis morgen eher nicht trocken sein würden.

Wie immer ging es um 19 Uhr wieder zum Abendessen. Heute gab es dann auch keinen Rotwein mehr, kein Bier, weiterhin kein Wasser ohne Kohlensäure……In der letzten Woche war immer mehr spürbar, dass das Hotel bald schließen wird. Eigentlich etwas unbefriedigend, so wie dieser letzte Urlaubstag. Da hätten wir auch einen Tag früher heimfliegen können. Aber was soll man machen.

So ging dann auch dieser letzte Urlaubstag zu Ende.

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01.10.2022 – 14.10.2022 Ischia – 8. Tag: Forio

Heute war ein ziemlich unspektakulärer Tag. Die Wanderwoche war vorüber und fast alle unsere Mitreisenden reisten heute ab. Schade, war echt eine tolle Truppe. Also war Abschied nehmen angesagt.

Wir liefen dann nach dem Frühstück nochmal nach Forio und heute hatten im Gegensatz zum letzten Mal auch die Geschäfte geöffnet. Also bummelten wir ein bisschen durch die Läden und besuchten den kleinen Markt, wo es eine gute Auswahl an frischem Fisch und Obst zu erwerben gab. Auch einige Stände, die Kleidung verkauften, waren vorhanden.

Alles war gleich viel belebter in der Stadt.

Wir setzten uns nochmal ins Café und gönnten uns hinterher ein Eis.

Nachdem wir dann im Supermarkt noch Wasser gekauft haben und Bargeld nachgetankt haben, fuhren wir vom Hafen aus mit dem Bus zurück ins Hotel. Dort legten wir uns an den Pool und schauten auf dem Handy das Spiel unserer 05er gegen Leipzig, was mit einem respektablen Unentschieden endete.

Danach durfte ein erneutes Bad im Thermalbecken nicht fehlen, bevor es dann zum Abendessen ging. Ein weiteres Pärchen hatte wie wir die Wanderwoche verlängert, so dass wir ab sofort immer zu viert beim Abendessen waren.

Da wir am nächsten Tag sehr früh raus mussten (Abholung 6:20 Uhr), gingen wir heute dann auch früh ins Bett.

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01.10.2022 – 14.10.2022 Ischia – 5. Tag: Giardini Ravino, Forio

Heute war wanderfrei, das heißt, der Tag stand uns zur freien Verfügung. Deshalb wollten wir es dann auch etwas langsam angehen lassen. Also gingen wir heute erst um 9;00 Uhr zum Frühstück. Danach legte ich mich noch bei herrlichem Sonnenschein an den Pool und las mein Buch „Namaste Corona“. Es handelt von zwei Weltreisenden, die zu Beginn von Corona in Nepal stranden und dann die Corona-Zeit dort verbringen. Mich hat das Buch bis jetzt sehr gefesselt und ich finde es empfehlenswert. So lag ich dort bis ca. 13:00 Uhr, Björn war auf dem Zimmer geblieben.

Danach machten wir uns dann auf den Weg zum Giardini Ravino, ein Kaktusgarten direkt um die Ecke von unserem Hotel. Björn liebt ja Kakteen, also mussten wir dorthin. Der Eintritt kostete 10 Euro pro Person.

Gemütlich schlenderten wir durch den Garten.

Danach nahmen wir erst mal im Café Platz und gönnten uns einen Pistazienkuchen und einen Capuccino, war keine ganz billige Angelegenheit, war aber sehr lecker. Das Personal war eher unfreundlich.

Danach setzten wir unseren Spaziergang fort.

Der Park war schön, aber alles in allen hat uns der Kaktusgarten auf Mallorca besser gefallen.

Danach liefen wir zu Fuß nochmal nach Forio. Es war weiterhin sehr gewöhnungsbedürftig direkt an der vielbefahrenen Straße zu laufen, ohne Gehsteige. In rund 20 Minuten waren wir in der Stadt, aber momentan hatte alles geschlossen. Mittagsruhe.

Wir gönnten uns jeder noch zwei Bällchen Eis, dieses war aber nicht besonders empfehlenswert. Außerdem warfen wir noch einen Blick in die ein oder andere Kirche.

Schließlich gelangten wir zum Hafen.

Am Wasser entlang gingen wir weiter in Richtung unseres Hotels und kamen dabei an der Kirche Santa Maria del Soccorso vorbei, eine Wallfahrtskirche aus 1791.

Immer weiter am Wasser entlang setzten wir unseren Weg zum Hotel fort und hatten noch schöne Ausblicke.

Und kurz vor dem Abendessen gab es auch noch einen schönen Sonnenuntergang.

Abendessen gab es wie immer um 19 Uhr. Um anschließend weiterem Ärger aus dem Weg zu gehen, orderten wir noch Wasser und Wein und setzten uns zu sechst noch an den Swimmingpool und genossen den Abend.

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