Lofoten – 29.06.2018 – 4. Tag: Kabelvåg

Heute stand offiziell ein freier Tag auf dem Programm, unser Guide wird wohl aber trotzdem immer Programm anbieten.

Aufstehen war schon wie die letzten Tage um 7:00 Uhr angesagt, Frühstück um 8:30 Uhr und los ging es wieder um 9:30 Uhr.

Der Weg führte uns ein bisschen durch die Natur ins nahe gelegene Kabelvåg. Wir passierten einen schönen See mit Grillhütte.

Kamen an einem Naturkindergarten vorbei….

…und sahen immer wieder solche netten Briefkästen.

Kabelvåg war nach ca. 6 km erreicht. Erstes Ziel war die Vågan Kirke, die Lofoten-Kathedrale. Es ist das größte Gotteshaus aus Holz Trondheims. Sie wurde 1898 erbaut und hat 1200 Sitzplätze, was für die kleine Gemeinde eigentlich viel zu groß ist. Der Eintritt kostete 40 NOK, also knapp 4 Euro.

Hier zündeten wir unsere obligatorische Kerze an.

Auf dem weiteren Weg Richtung Ortsmitte kamen wir an einer Felswand mit den Unterschriften der Könige vorbei.

Und dann begegnete uns dieses drollige Feuerwehrauto.

Im Ort machten wir kurz am Marktplatz Stopp. Hier teilte sich die Gruppe auf: Manche wollten ins Café, mache wollten durch den Ort schlendern und wir schlossen uns der Gruppe an, die die drei Sehenswürdigkeiten des Ortes besichtigen wollte.

Im Kombiticket kosteten alle zusammen 220 NOK. Los ging es mit dem Lofotenmuseum. Die zentralen Themen des Regionalmuseums sind die Frühgeschichte, der Lofoten-Fischfang und die Entwicklung des Trockenfischexports im Mittelalter. Hier stehen mehrere alte Fischerhütten mit der früheren Einrichtung.

Alte Boote, Kameras, etc. waren ebenfalls ausgestellt.

Weiter ging es in die Galerie Espolin, hier war aber fotografieren verboten. Der landesweit bekannte Künstler hat in zahlreichen Werken die Entbehrungen, Sehnsüchte, Ängste und Mühen der Küstenbevölkerung dargestellt. Er stellte das Leben der Lofot-Fischern meisterhaft dar. Es gibt hier ca. 100 Bilder zu betrachten. Das Gebäude ist aus Holz, Beton, Glas unter einem sattgrünem Grasdach erbaut und erinnert an die isländische Architektur.

Unsere nächste Station war dann das Lofotakvariet, das Aquarium, welches direkt am alten Hafen liegt.

Innen gibt es ca. 20 Aquarien, in denen hauptsächlich die heimischen Fischsorten vorzufinden sind.

Draußen gibt es ein Freiluft-Seehundbecken und Fischottern gibt es auch zu bestaunen.

Danach machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Markt.

Dort angekommen besuchten wir den schwäbischen Bäcker und kauften Schwäbische Seelen, sehr lecker. Der Weg führte uns danach noch in eine nette Kneipe, in der wir es uns bei Kaffee, Kakao und Kuchen gut gehen ließen.

Gegen 16 Uhr traten wir dann den ca. 6 km langen Heimweg an, dieses Mal aber an der Straße entlang. Hier hatten wir nochmal Blick auf den Hausberg, den wir vorgestern erklommen hatten.

Gegen 17 Uhr kamen wir in der Unterkunft an und ich machte erst mal ein Nickerchen. Um 19 Uhr gab es wieder Abendessen: Lamm, Kartoffeln und Gemüse, das war heute aber nicht so ganz unser Ding. Zum Nachtisch gab es noch Pudding. Das Essen verbrachten wir mit netten Gesprächen. Die Gruppe ist echt super.

Heute sind wir mal etwas früher ins Zimmer. Jetzt ist es 22:30 Uhr, aber dunkel wird es ja sowieso nicht.

Morgen steht eine große, anstrengende Tour an und mir graut ein bisschen davor, da mich heute schon der Muskelkater plagt 😉.