Usa – Explore the West, 8. Tag: Las Vegas

Was für eine Stadt, was für eine verrückte Welt. Amerika kann so herrlich schräg sein. Ich bin immer noch geflashed. Die Hamburger Reeperbahn ist nix dagegen. Und auch wenn man nicht ins Casino geht, ist man am Ende des Tages eine Menge Geld los.

Aber von vorne. Trotz der Schlafenszeit von 2:30 Uhr war ich schon wieder um 6:45 Uhr wach. Treffpunkt zum Frühstück war um 10 Uhr, also hatte ich noch ein wenig Zeit. Unsere Gruppe hat sich aber schnell zerstreut, so dass wir dann doch nur zu zweit losgezogen sind. Erst mal mit dem Hotel-Shuttle zum Strip.

Als erstes haben wir geschaut, für welche Vorstellungen am Abend noch Tickets verfügbar sind. Bei den trotz Preisreduktion immer noch heftigen Preisen konnten wir uns aber nicht sofort entscheiden.

Also gingen wir erst mal frühstücken und sind im Starbucks gelandet. Da war ich für nen Bagel mit Frischkäse und nen Kaffee gleich schon mal 10 $ los.

Danach sind wir dann irgendwie den ganzen Tag den Strip, die Hauptstraße von Las Vegas, hoch und runtergelaufen. Es gab viel zu sehen, jetzt ist der Tag rum und man könnte wahrscheinlich noch weitere zwei Tage immer wieder was Neues entdecken.

Ein Besuch im Hardrock-Cafe musste natürlich auch sein und schon waren wieder 21 $ für ein T-Shirt weg.

Wir kamen am Harley-Davidson-Cafe vorbei, besuchten New York mit der Freiheitsstatue, Paris und Venedig mit den Gondeln, römische Säulen am Cesar’s Palace. Le Mirage, Treasure Island, Planet Hollywood, Bellagio, Palazzo, MGM Grand, und wie sie alle heißen.

Zwischendrin noch Bummeln durch die Läden und überall die großen Casinos. Unvorstellbar wie groß die Dinger sind. Große Hallen, bestimmt 10 Minuten Fußweg bis man durch ist und wo man hinsieht nur Einarmige Banditen, Pokertische, Roulettetische. Das ist alles noch viel gigantischer, als ich es mir jemals vorgestellt habe. Unglaublich. Und überall das Tuten und Piepsen der Automaten. Die ganze Stadt ist einfach wie ein großer Freizeitpark mitten in der Wüste.

Und Foto um Foto wurde geschossen. Hier einfach ein paar Eindrücke.

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Zwischendurch noch beim Asiaten essen, nur ne Suppe und nen Tee und Frühlingsrollen bestellt, war aber alles nicht so der Burner.

Im Laufe des Tages hatten wir uns dann doch noch dazu entschlossen eine Abendshow zu besuchen. Wir haben uns für KA vom Cirque Du Soleil entschieden und somit waren wieder 98 $ auf den Kopf gehauen. Aber wenn man schon mal in Vegas ist……es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt.

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1,5 h durften wir uns eine Mischung aus Schauspiel, Akrobatik, Karate ansehen. Mir hat’s gefallen.

Danach noch zum Fastfood-Restaurant und zum Abschluss haben wir dann noch den Vulkanausbruch vor dem Mirage mitgenommen. Ein nettes 5minütiges Schauspiel. Die Piratenshow vor Treasure Island hat leider nicht geklappt. Da wir von 10 bis 23 Uhr nur auf den Beinen waren, hat es uns einfach gereicht.

Mit dem Taxi zurück ins Hotel, die Kamera ist glaube ich wieder um 300 Fotos reicher und erneut ist ein langer und anstrengender Tag mit vielen neuen Eindrücken vorüber.

Tja und da sich seitens Regierung nichts getan hat, muss ich mich wohl damit abfinden, dass der Hauptgrund meiner Reise wohl nicht stattfinden wird. Da freut man sich 5 Jahre drauf, da endlich hinzukommen und dann wird einem ein Strich durch die Rechnung gemacht. Wer weiß, ob es dann in diesem Leben jemals noch dazu kommen wird, diese Parks zu sehen. That’s life.

USA – Explore the West, 7. Tag: Mammoth Lakes – Death Valley – Las Vegas

Puh, heute war ein langer Tag. Aufstehen war um 6:00 Uhr angesagt, ich war allerdings um 5:00 Uhr schon wieder wach, los ging es um 7:00 Uhr und jetzt ist es 1:00 nachts.

Also, um 7:00 Uhr ging es bei eisigen Temperaturen erst mal zu einer Bäckerei nach Bishop zum Frühstücken, Fahrtzeit waren ca. 45 Minuten.

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Die Auswahl hier war riesig, ich bin dann aber doch bei nem normalen Schokocroissant und nem Latte geblieben. War aber ein ganz netter Laden.

Danach ging es erst mal stundenlang durch die Wüste, mit dem Handy habe ich irgendwie vergessen Fotos zu machen, deshalb heute nur ein paar wenige, bzw ging das aus dem Bus raus auch nicht so wirklich gut mit dem Handy.

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Schließlich erreichten wir den Eingang zu Death Valley, die Temperaturen lagen inzwischen wohl über 30 Grad.

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Stunde um Stunde ging es weiter durch die öde Landschaft und die großen Weiten. Wir passierten mehrere Täler und kamen schließlich zu den großen Sanddünen, wo wir lustige Hüpffotos gemacht haben, die sind aber auf der anderen Kamera und folgen nach dem Urlaub. Auf der weiteren Fahrt kamen wir noch an mehreren ausgetrockneten Salzseen vorbei.

Zum Thema geschlossene Nationalparks, zu denen ja auch Death Valley gehört: auch hier war die Durchfahrtsstraße befahrbar. Ansonsten waren alle Seitenstraßen geschlossen und ebenso alle öffentlichen Toiletten. Tja und dann ist es in der Wüste ja auch gar nicht so einfach, einen geeigneten Busch zu finden, den man stattdessen benutzen kann. Aber immerhin konnten wir an den Dünen problemlos anhalten und aussteigen, was wir bei den momentanen Umständen ja vorher nicht wussten. Zum tiefsten Punkt der USA durften wir allerdings nicht fahren, da dieser nicht an der Hauptstraße liegt und somit momentan gesperrt ist.

Nach ca. 8 Stunden haben wir dann Nevada erreicht und konnten uns beim Tankstopp einen ersten Eindruck von den Casinos verschaffen. Innen alles abgedunkelt und Abendathmosphäre und dann sitzen die Leute echt am helllichten Tag da und füttern die einarmigen Banditen. Naja, wenn’s glücklich macht.

Noch eine weitere Stunde Fahrt und dann tauchte sie auf und erhob sich aus der Wüste, die Neon-, Glitzer- und Lichterstadt Las Vegas. Da fährt man stundenlang durch die Wüste und in diesem Nichts erhebt sich dann auf einmal diese Stadt mit den vielen berühmten Hotels und Casinos.

Erst mal zum Hotel Best Western Mardi Gras, wo wir eine Stunde Zeit hatten. Hat mein Einzelzimmer doch echt zwei Doppelbetten. Wer mag herkommen? 😉 Und dann ging’s erst mal zum Abendessen zum Thailänder. Ich hatte Orange Chicken und einen Jasmintee.

Zurück zum Hotel und ich war eigentlich schon ziemlich müde. Aber um 21:15 Uhr war wieder Treffpunkt. Um 21:30 Uhr kam unser Partybus, mit dem wir dann kreuz und quer durch die Stadt gefahren sind. Quasi eine fahrende Disko. War sehr lustig und hat Spass gemacht, aber als die Stimmung grade am besten war, war die Fahrt nach 2 h schon wieder vorbei. Es gab gute Musik, es wurde getanzt (ja, beim Fahren) und es gab eine Menge Alkohol ;-). Unterwegs gab es mit dem Bus auch noch ein paar Stopps. Fotos gingen im Dunkeln und mit dem Handy dann auch nicht sonderlich gut.

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Nach der Busfahrt schlenderten wir noch ein bisschen über den Strip und schauten uns die Wassershow vor dem bekannten Bellagio an. Sehr aufregend alles.

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Anschließend ging es mit dem Taxi zurück zum Hotel. 1:00 Uhr.

Morgen liegt ein weiterer spannender Tag Las Vegas vor uns, auf gute Fotos von heute, müsst Ihr noch warten.

Tja und langsam stirbt meine Hoffnung, dass das mit den Nationalparks noch was wird :-(.

Aber jetzt erst mal gute Nacht.