USA – Explore the West, 11. Tag: Bryce Canyon – Page (Lake Powell)

Tja, was gibt es heute zu berichten, es war wieder eine Mischung aus himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt. Wir haben einige tolle Sachen erlebt, aber die Situation durch den Government Shutdown nervt uns von Tag zu Tag mehr an und der Frust steigt.

Aber von vorne. Einige hatten sich spontan entschlossen zum Sonnenaufgang nochmal zum Rim des Bryce Canyon zu laufen. Als die los sind, stand ich leider noch mit nassen Haaren im Bad. Schade, die Fotos hinterher sahen klasse aus.

Da sich am Vortag einige beschwert haben, dass wir nur 10 Minuten zum Fotografieren am Red Canyon hatten, haben wir heute umorganisiert. Nach dem Frühstück im Hotel ging es dann um 8:00 Uhr nochmal zum Red Canyon, wo wir dann 1,5 h Aufenthalt zum Wandern und Fotos schießen bekommen haben. Da sind tolle Bilder bei rumgekommen. Die Hoodoos waren zu der frühen Stunde in tolles Licht getaucht und wir bekamen endlich mal Bewegung und konnten die Landschaft erkunden, anstatt sie ständig aus dem Auto zu betrachten.

Ein paar andere Wagemutige und ich sind dann auch gleich einen steilen Geröllabhang hochgelaufen, gekraxelt, gerobbt ;-).

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Der Red Canyon hat wenigstens ein bisschen was von Bryce Canyon und so konnten wir uns hier dann doch die Hoodoos aus der Nähe ansehen. Ca. 1,5 h kraxelten wir durch die Gegend.

Dann ging es weiter Richtung Lake Powell. An einer Tankstelle mit Souvenirshop haben wir noch einen Halt eingelegt und lustige Cowboy-Fotos geschossen ;-).

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On the road again, wieder war die Strasse von vielen Canyons umsäumt. Am Grand Staircase haben wir dann noch einen Fotostopp eingelegt.

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Nach ca. 3 h Busfahrt kamen wir dann vorbei am Glen Canyon endlich in Page am Lake Powell an. Wieder 1 h Zeitverschiebung und von Utah wieder zurück in Arizona. Hier sollte es einen 1,5 h Badeaufenthalt am See geben. Also erst mal ab in den Supermarkt, Mittagessen für an den See kaufen. Nach dem Einkauf dann Überraschuuuuuung: Lake Powell hat auch geschlossen. Der Frustfaktor stieg und nachdem wir dann auch noch erfahren haben, dass die Strasse am Grand Canyon, die die ganze Zeit noch geöffnet hatte nun auch geschlossen ist und wir den Grand Canyon wahrscheinlich nur aus der Luft zu sehen bekommen werden, kann sich wahrscheinlich jeder vorstellen, wie die Stimmung danach war. Nämlich auf dem Nullpunkt. Langsam nervt das alles einfach nur noch.

Wir sind dann zum Stauwerk am Glen Canyon gefahren, wo der Colorado seine Bahn zieht.

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Nach rund 1,5 h Stunden ging’s dann auch schon weiter. Und sein Geld loswerden kann man hier ganz schnell. Auf dem Programm stand eine Jeepfahrt für 35 $ mit den Navajos zum Antelope Canyon. Da es sich hier um Indianerland handelt, war ausnahmsweise mal nichts geschlossen. Von Jeeps konnte allerdings keine Rede sein. Vorne die Fahrerkabine und wir saßen hinten in zwei 7er-Reihen mit Blick nach außen und offenen Seiten auf der Ladefläche. Das gab beim Fahren ganz schönen Zugwind und die letzte Fahrtstrecke ging auch noch durch roten Sand, so dass es ordentlich gestaubt hat; langsam hab ich keine sauberen Klamotten mehr ;-).

Und los ging es zu Fuß durch den bekannten Slot-Canyon mit dem herrlichen Farbenspiel. Der Canyon ist ziemlich eng und geschlossen, aber immer wieder fällt von oben das Licht ein. Nachdem wir die ganzen Tage herrlichen Sonnenschein hatten, mussten natürlich ausgerechnet heute Wolken aufziehen. Trotzdem war es noch ein herrliches Lichterspiel. Ich habe mich nur geärgert, dass meine Fotos nicht so geworden sind, wie ich das gerne hätte. Ich muss wohl doch mal einen Fotokurs machen.

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Und das Programm war immer noch nicht zu Ende. Weiter ging es zum Horseshoe Bend. Hier dreht der Colorado River eine Schleife. Vom Parkplatz aus mussten wir noch ca. 1 km dorthin laufen. Auf dem Weg begegnete uns dann auch noch eine giftige Tarantel. Wir wollten pünktlich zum Sonnenuntergang da sein. Auf dem Fußweg dorthin zogen aber immer mehr Wolken auf und wir dachten schon, dass der Sonnenuntergang auch geschlossen hat :-D.

Dieser Platz ist schon toll, es geht allerdings auch viele 100 m nach unten. Viele Fotos wurden geschossen und einige von uns haben sich wirklich für das Shooting ziemlich dicht an den Abgrund getraut. Mir hat sich beim Zugucken ein bisschen der Magen rumgedreht ;-).

Und auf einmal sind die Wolken doch noch aufgerissen, der Himmel hat sich rot gefärbt und ich habe einen der schönsten Sonnenuntergänge meines Lebens erlebt. Die Farben waren sehr beeindruckend und zusammen mit der Kulisse phänomenal. Das war dann noch ein schöner und versöhnlicher Abschluss des Tages. Die tollen Fotos sind natürlich wieder auf der anderen Kamera ;-).

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Danach ging es zum Hotel Super8 in Page. Zum Abschluss des Tages waren wir noch zu dritt beim Chinesen Buffet essen und jetzt kämpfe ich schon die ganze Zeit mit dem WLAN.

Es ist wieder Zeit zum Schlafen. Die Attraktion morgen ist die Jeepfahrt mit den Indianern durch Monument Valley (auch Indianergebiet und deshalb offen). Denke, das wird eines der Highlights der Reise werden.

Good night everyone.

USA – Explore the West, 10. Tag: Zion NP – Bryce Canyon

So, die Nacht im Mehrbettzimmer ist auch rumgegangen, auch wenn in der Hütte relativ wenig Platz war.

Duschen musste dann heute mal ausfallen. Erstens waren die sanitären Einrichtungen auf der Anlage jetzt nicht so der Bringer und zweitens hätte das vor dem Quad fahren eh keinen Dinn gemacht und drittens hatten wir nach dem Quad fahren dafür keine Zeit mehr.

Also angezogen, schnell noch bisschen Frühstück eingenommen und ab zum Quadfahren. Ich hatte mich für die 2-Stunden-Tour entschieden. Alternativ wäre auch eine Stunde möglich gewesen oder ein Reitausflug, dem sich auch viele angeschlossen haben.

Wir haben also jeder erst mal einen Helm verpasst bekommen, dann eine kleine Einweisung und schon konnte es losgehen. Erst mal bisschen zum Eingewöhnen über den Vorplatz gefahren und dann ging’s ab ins Gelände. Am Anfang erst etwas langsamer, ab der Hälfte der Tour, nachdem sich alle eingewöhnt hatten, dann etwas schneller und mit mehr Fun ging es über Stock und Stein, durch tiefe Fahrrinnen, durchs Gebüsch und bergab, durch dicke Staubwolken mit wenig Sicht. Einmal habe ich es dann noch geschafft in einem Loch stecken zu bleiben und kam ums partout nicht mehr raus, so dass der Guide zu Hilfe kommen musste.

Oben konnte man dann noch einen kleinen Blick in Richtung Zion Park werfen.

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Im nächsten Abschnitt konnten wir dann richtig Gas geben. Wooooouuuhoooouu, war das geil. Was ein Fun, ich muss das unbedingt Zuhause mal wieder machen. Der Spass hat zwar 55 $ gekostet, aber das hat sich gelohnt.

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Danach wurde auf der Ranch das gestern gekaufte Mittagessen zu sich genommen und weiter ging’s.

Eigentlich stand ja die Wanderung im Bryce Canyon auf dem Programm, aber wieder einmal hieß es: Nationalpark leider geschlossen. Also sind wir stattdessen zu den Coral Pink Sanddunes gefahren und sind da ein bisschen gelaufen.

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Hier hatten wir rund 2 h Aufenthalt. War ganz nett, ist aber natürlich kein Bryce Canyon. Wir hatten trotzdem unseren Spass, haben Fotosession gemacht und wieder viele lustige Hüpfbilder. Das haben wir sogar mit 12 Leuten geschafft, alle in der Luft. Ich habe mich noch im Sanddünenrutschen probiert, hat aber nicht geklappt. Zum Abschluss haben wir aber noch zu zweit einen Sprint die Düne runter hingelegt, wovon auch lustige Fotos gemacht wurden.

Und weiter ging es in Richtung Bryce Canyon. Auf dem Weg kamen wir dann noch am Red Canyon vorbei und legten einen Fotostopp ein.

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Noch ein kurzes Stück Fahrt und wir kamen bei unserem Hotel an und erlebten eine kleine Überraschung. Unsere Reservierung war verloren gegangen und somit hat das Einchecken ewig gedauert. Normal sollten wir im Hotel Bryce View Lodge unterkommen. Wir sind nun auch in ein anderes besseres Hotel gekommen, das Best Western Plus und bekommen morgen ein kostenloses Frühstück.

Eine weitere Überraschung war, dass das Hotel einen kleinen Privatweg hat, von dem aus man auf Bryce schauen kann. Dort sind wir dann noch hingefahren und durften sogar den Sonnenuntergang noch dort erleben. So hatten wir mal wieder einen Hauch von Bryce, das Erlebnis darin zu Wandern ist und aber verwährt geblieben. Aber besser als nichts, da wir ja davhten, ihn überhaupt nicht zu sehen zu bekommen.

Fotos von Bryce gibt es allerdings nur auf der Kamera, da der Handyakku den Geist aufgegeben hatte und deshalb auch vorerst keine im Blog.

Anschließend waren wir noch essen, Buffet, war aber nicht besonders lecker.

Wieder ein langer Tag zu Ende, ist doch anstrengend alles und morgen der Tag ist wieder vollgepackt.

Gute Nacht allerseits.